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| 1847 | Die Anfänge Der Ursprung der Gemeinden der Neuapostolischen Kirche Frankfurt am Main fällt in das Jahr 1847. Der 1835 berufene englische Apostel der katholisch-apostolischen Kirche Th. Carlyle hielt in diesem Jahr bereits einen Gottesdienst in deutscher Sprache in Ffm.-Bornheim. In den folgenden Jahren besuchte Apostel Carlyle - gemäß Sendungsauftrag - weitere Städte Deutschlands. Im Jahr 1863 ging die Neuapostolische Kirche aus der katholisch-apostolischen Kirche hervor. In diesem Jahr wurden in Hamburg mit C. W. L. Preuß und F. W. Schwarz die ersten Apostel der Neuapostolischen Kirche berufen. |
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| 1864-1889 | Die Jahre bis zur Gründung der ersten Gemeinde in Ffm.-Bornheim Bereits Ende 1864 wurden weitere Apostel in Hamburg berufen, u. a. J. Chr. L. Hohl für Gießen und Frankfurt. 1865 zog Apostel Hohl erst nach Weikersheim/Württ. - seiner Geburtsstadt - und 1881 nach Gießen. 1885 siedelte er schließlich nach Frankfurt am Main um, wo er am "Merianplatz 8" (neben unserer heutigen Kirche) wohnte. Bereits 2 Jahre später starb er im Alter von 65 Jahren. Sein Nachfolger, Apostel Ruff, hielt im Juni 1888 einen Gottesdienst in Frankfurt am Main, in dem Ernst Schärtlein versiegelt wurde. Im Juli 1889 wurde ein Versammlungsraum in Ffm.-Bornheim, Bergerstraße 47, eingeweiht. Bruder E. Schärtlein empfing das Priesteramt und wurde zum ersten Vorsteher der Gemeinde Frankfurt am Main gesetzt. |
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| 1891-1900 | Gründung der Gemeinde Ffm.-II |
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1891 entstand eine weitere Gemeinde "Im Hainer Hof 4"(am Dom), mit der Bezeichnung Ffm.-Mitte. Im westlichen Stadtteil wurde ab dem 1.8.1900 in der Leipziger Straße für die Gemeinde ein neuer Versammlungsraum gemietet. Damit war die Gemeinde Ffm.-II gegründet. Zum Vorsteher wurde Priester Klein eingesetzt, der spätere Älteste. |
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| 1903-1907 | J. G. Bischoff 1903 wurde in der Gemeinde Ffm.-I, die sich mittlerweile in der Günthersburg-Allee 36 versammelte, der Priester Johann Gottfried Bischoff aus Mainz durch Stammapostel Krebs in das Bischofsamt berufen, zur Hilfe für den erkrankten Apostel Ruff. Zwei Jahre später - am 3.10.1905 - konnte J. G. Bischoff durch den Stammapostel Niehaus in Frankfurt zum Apostelhelfer und im Jahre 1906 - nachdem der Apostel Ruff verstarb - zum Apostel für den Bezirk Frankfurt ordiniert werden. Daneben wurde ihm auch die Leitung der Gemeinden in Bayern und Baden-Württemberg übertragen. Nach seiner Heirat im Jahr 1907 verlegte Apostel Bischoff seinen Wohnsitz von Mainz nach Frankfurt am Main. |
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| 1908-1911 | Erstes eigenes Kirchengebäude Im Jahre 1908 wurden die beiden Frankfurter Gemeinden zusammengelegt und haben sich in der neu erbauten Kirche in der Moltkeallee - Ffm.-West - versammelt. Doch bereits im Jahr 1911 musste für den Stadtteil Bornheim wieder ein eigener Versammlungsraum gefunden werden, da die Gemeinde an Mitgliedern beachtlich zugenommen hatte. Ab jetzt versammelte man sich in der Merianstraße 39. Als Vorsteher wurde der spätere Bischof Betzel eingesetzt, der bis zu seinem Ruhestand 1929 auch alle inzwischen entstandenen Gemeinden in und um Frankfurt seelsorgerisch betreute. |
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| 1923-1926 | Frankfurt-West und Frankfurt-Südwest Die Gemeinde Ffm.-II wuchs bis zum Jahre 1923 auf 1300 Seelen an, sodass der Kirchensaal in der Moltkeallee auch für sie wieder zu klein wurde. Einen Ausweg fand man darin, dass man im südwestlichen Stadtteil, der Hufnagelstraße 37, einen Bauplatz erwarb, auf dem eine neue Kirche erstellt wurde. Noch im Jahr 1924 konnte sie eingeweiht werden. Damit war die Gemeinde Frankfurt-Südwest entstanden.1924 wurde mit dem Bau einer neuen Kirche für Frankfurt-West in der Sophienstraße 50 begonnen, die Ende 1925 eingeweiht wurde. Gleichzeitig wurde auf dem Nachbargrundstück ein Wohnhaus erstellt, in dem seitdem für viele Jahre die Verwaltung der Neuapostolischen Kirche Frankfurt untergebracht war. Apostel Schall wurde Vorsteher, musste aber bereits 1926 nach Stuttgart um Apostel Gutbrod zu unterstützen. An seiner Stelle wurde Bezirksevangelist Vorherr aus Kassel zum Bischof für den Bezirk Frankfurt ordiniert und gleichzeitig als Vorsteher der Gemeinde Frankfurt-West eingesetzt. |
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| 1920-1940 | Gemeindegründungen im Stadtgebiet Frankfurt
In den zwanziger und dreißiger Jahren entstanden eine Vielzahl von Gemeinden im Frankfurter Stadtgebiet, von denen viele den heutigen Frankfurter Bezirk ausmachen. Aus der Gemeinde Frankfurt-Südwest gingen in dieser Zeit die Gemeinden Goldstein, Schwanheim, Griesheim, Höchst, Oberrad und Niederrad hervor. In F-Rödelheim entstand 1918 eine Gemeinde, ebenso in Sossenheim, die 1937 durch die Gründung der Gemeinde Praunheim eine eigene Kirche erhielten. Aus Frankfurt-West gingen die Gemeinden Bad Vilbel, Sachsenhausen und Nied hervor. In den 20er Jahren versammelte sich zudem in Heddernheim eine immer größer werdende Schar bis die Gemeinde im Stadtteil Escherheim eine eigenen Kirche erhielt. Ebenfalls in diese Zeit fällt die Gründung der Gemeinden Riederwald (1927) und Fechenheim, die seit 1929 eine eigene Kirche besitzt. |
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| 1953-1955 | Drei Frankfurter Bezirke Unter Bischof Weine wurden die Frankfurter Gemeinden in 3 Bezirke neu aufgegliedert und zwar: F-West, F-Ost und F-Nord. Diese wurden unter die Leitung von Bischof Weine, Bezirksältesten Wolf und Bezirksältesten Bock gestellt. Die Bezirke umfassten nicht nur das Stadtgebiet sondern auch das jeweils benachbarte Umland. |
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| 1983 | Neuordnung der Frankfurter Stadtgemeinden Seit Oktober 1983 wurden die Frankfurter Gemeinden wieder in einen Ältestenbezirk zusammengefasst. Heute bestehen 12 Stadtgemeinden. |