Chronik der Gemeinde F-Nordweststadt

1965

1. Gottesdienst in einem angemietetem Raum am 28.02.1965 ("Kleines Einkaufszentrum Thomas Mann Strasse")

1965

Gründung der Gemeinde am 01.11.1965

1965 - 1967

Gemeindevorsteher Bez.Ev. Kurt Hegelein

1966 - 1969

Umzug der Gemeinde in einen angemieteten Raum (in der Niederurseler Turnhalle)

1967

Abgang von 27 Gemeindemitgliedern in die neu gründete Gemeinde Steinbach/Ts.

1967 - 1974

Gemeindevorsteher Pr. Alfred Jensch

1969 - 1972

Umzug der Gemeinde in eigene Räumlichkeiten (Karl Kautsky Weg)

1974 - 1987

Gemeindevorsteher Ev. Heinz Schuster

1975

Kauf eines Bauplatzes an der Ecke Zeilweg/Oberschelder Weg

1977

Weihegottesdienst des eigenen Kirchengebäudes am 25.06.1977 (Oberschelder Weg 1)

1980 - 1984

Zugang spanischer und vietnamesischer Gemeindemitglieder

1984

Vietnamesische Mitbürger werden Mitglieder in der Gemeinde

1987 - 2006

Gemeindevorsteher Ev. Rüdiger Wend

1988

Renovierung der Kirche (September 1988)

2002

25-jähriges Jubiläum der Gemeinde im Oberschelder Weg (Juni 2002), u.a. singt der Neuapostolische Konzertchor Südhessen im Bürgerhaus Nordweststadt

2006 - 2011

Gemeindevorsteher Pr. Ulrich Hein

24.08.2011

Schliessung der Gemeinde, Abschlussgottesdienst durch Bischof Hartmut Vogel

 

Chronik Nordweststadt

1965

Bereits zu Beginn des Jahres 1965 lebten über 70 Geschwister in dem neu geschaffenen Stadtteil Nordweststadt. Bis dahin besuchten sie die Gottesdienste in F-Eschersheim oder in F-Praunheim. Deshalb entschloß sich Bezirksältester Bock in der Nordweststadt zunächst einen Stützpunkt zu errichten. Am 28. Februar 1965 konnte in einem Ladenraum des Kleinen Einkaufszentrums in der Thomas-Mann-Straße der erste Gottesdienst gehalten werden. Am 1. 11. 1965 wurde die Gemeinde Nordweststadt gegründet. Alle in diesem neuen Stadtteil lebenden Geschwister wurden mit diesem Datum in die neue Gemeinde überwiesen. Erster Vorsteher war Bezirksevangelist Hegelein, der zugleich auch als Vorsteher in der Gemeinde Eschersheim wirkte. Daß die Gemeinde eine "junge" Gemeinde war, zeigte sich auch an der Zusammensetzung der Geschwister zum Jahreswechsel. 54 Erwachsene und 35 Kinder bildeten den stattlichen Anfang dieser jüngsten Gemeinde im Unterbezirk Frankfurt.
 

1966

Im Herbst 1966 konnte ein geeigneter, größerer Raum im Keller der Niederurseler Turnhalle gefunden und angemietet werden.
 

1967

Bis zum Jahr 1967 zählte auch die in Steinbach/Ts. wohnenden Geschwister zur Gemeinde. Nachdem dort eine neue Gemeinde (Stützpunkt) gegründet wurde, gingen die 27 Mitglieder von nun an in ihre "eigene" Gemeinde. Trotz dieser Abgänge zählten am Ende des Jahres 1967 immer noch 93 Mitglieder zur Nordweststadt. Am 16. November 1967 wurde Priester Alfred Jensch zum neuen Vorsteher gesetzt.
 

1969

Im Nordwestzentrum war mit den Ladengeschäften auch ein Bürgerhaus entstanden, das durch die Saalbau GmbH betrieben wurde. Dort konnte der Klubraum 1 im Souterrain angemietet werden, in dem der erste Gottesdienst am 1.10.1969 statt fand.
 

1972

Nach langen, intensiven Bemühungen wurde es dann möglich, in einem 10 Jahre alten Haus am westlichen Rand der Nordweststadt, fast schon in Niederursel, eine Etage anzumieten. In diesem Geschoß waren vormals Büroräume untergebracht. Nach den erforderlichen Umbaumaßnahmen entstand ein großer Gottesdienstraum mit den erforderlichen Nebenräumen. Ab 26. 10. 1972 lautete die neue Gemeinde-Anschrift: Karl-Kautsky-Weg 4. Am Ende des Jahres 1972 war die Gemeinde durch erneute Zuzüge und Versiegelungen auf 154 Seelen angewachsen.
 

1974

Am 15. September 1974 wurde der seitherige Vorsteher, Priester Alfred Jensch, von seiner Aufgabe wegen eines Arbeitsstellen- und Wohnsitzwechsels entbunden. Für die Gemeinde Nordweststadt wurde der Evangelist Heinz Schuster als neuer Vorsteher gesetzt.
 

1975

Als besonders erwähnenswertes Ereignis aus dem Jahre 1975 hebt sich der Kauf eines Bauplatzes an der Ecke Zeilweg / Oberschelder Weg heraus.
 

1977

Am 19. Juni 1977 fand der letzte Gottesdienst in den gemieteten Räumen im Karl-Kautzky-Weg statt. Am Samstag. 25. Juni 1977 wurde im Beisein von 193 Geschwistern das neu errichtete Kirchengebäude durch den Apostel geweiht und seiner zukünftigen Bestimmung übergeben.
 

1980

Mit dem Bau der neuen Kirche waren durch entsprechende Einrichtungen die Möglichkeiten geschaffen, die Gottesdienste simultan zu übersetzen. Dies konnte ab 1980 genutzt werden, da die Missionsarbeit an unseren spanischen Mitbürgern ihre ersten Früchte zeigte. 1982 konnten die ersten Seelen versiegelt werden.
 

1984

Nachdem nun die ersten Spanier zur Gemeinde gehörten, kamen 1984 auch die ersten Verbindungen zu vietnamesischen Mitbürgern zustande.
 

1987

Am 29. November 1987 wurde der Vorsteher, Evangelist Heinz Schuster, nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand versetzt. Neuer Vorsteher wurde Evangelist Rüdiger Wend, der heutige Bezirksälteste im Bezirk Frankfurt.
 

1988

In den Monaten September/Oktober 1988 wurde der Innenteil der Kirche renoviert. Durch das Einziehen einer neuen Decke und die damit erweiterte Raumhöhe, wurde die bis dahin mangelhafte Akustik entscheidend verbessert. Dazu trug auch der Austausch der schweren Stoffgardinen gegen moderne Lamellen bei.
 

2001

Rechtzeitig zum Jubiläumsjahr 2002 wurde der Kirchenraum Ende 2001 nochmals aus eigenen Mitteln renoviert und erstrahlte wieder in hellen Tönen.
 

2002

Die Gemeinde begeht ihr 25jähriges Jubiläum im eigenen Kirchengebäude mit einem geistlichen Konzert des Konzertchores (09.Juni), einem Tag der offenen Tür und Gemeindefest (15.Juni) und einem Gästegottesdienst am 16.Juni
 

2006

Am 04.01.2006 wurde Priester Ulrich Hein zum neuen Vorsteher der Gemeinde gesetzt.

 
 

 2011

Die Gemeinde zählte zum Schluß 113 Mitglieder, die außer vom Vorsteher durch zwei Priester und vier Diakone seelsorgerisch betreut wurden.