Chronik der Gemeinde F-Südwest

20er Jahre

Gottesdienste in der Moltkeallee

1924

Kirchengebäude in der Hufnagelstraße wird eingeweiht

1943

Zerstörung der Kirche durch Bombenangriff im 2. Weltkrieg

1949

Wiederaufbau des Kirchengebäudes

1960

Um- und Ausbau des Kirchengebäudes

1986

Umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten

1999

75-jähriges Jubiläum

2004

Neuer Gemeindevorsteher und aktueller Stand
2012 Gemeindeschließung

 

Chronik Südwest

20er Jahre

Die Anfänge der Gemeinde In den sogenannten "goldenen zwanziger Jahren" war unter den Menschen viel Not und Armut. In dieser Zeit zeigt sich bei den neuapostolischen Christen jedoch auch eine ganz besondere Opferbereitschaft. Die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche versammelten sich in ihrem Gotteshaus in der Moltkeallee (heute Hamburger Allee) zu ihren Gottesdiensten. Als diese Versammlungsstätte wegen der stark gestiegenen Mitgliederzahl zu klein wurde, baute man beinahe zeitgleich je eine Kirche in der Sophienstraße in Bockenheim (ca. 800 Sitzplätze, heutige Bezeichnung Frankfurt-West) und in der Hufnagelstraße im Gallusviertel (ca. 750 Sitzplätze, heutige Bezeichnung Frankfurt-Südwest).

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1924

1924 wurde die Kirche in der Hufnagelstraße geweiht. Die Kirche in Bockenheim etwa ein Jahr später.

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1932

Mit der Gründung der Gemeinde Südwest bezog diese die neu erbaute Kirche in der Hufnagelstraße. In den folgenden Jahren nahm die Mitgliederzahl beträchtlich zu. Ende 1932 zählte die Gemeinde Frankfurt-Südwest 807 Mitglieder.

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1943

Der Zweite Weltkrieg brachte der Gemeinde viel Leid. Am 12. September 1943 wurde die Kirche bei einem Bombenangriff zerstört, nur der Fahrradkeller blieb erhalten. Dort fanden zunächst die Gottesdienste statt, später im Nachbarhaus in der Wohnung des Vorstehers der Gemeinde.

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1949

Stammapostel Bischoff 1955 in der Gemeinde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 1949 wurde die Kirche wieder aufgebaut. Eigeninitiative und Spenden der Kirchenmitglieder machten dies möglich. Wegen der durch den Krieg dezimierten Mitgliederzahl wurde die Breite des Kirchenschiffs um ein Drittel verkleinert (Sitzplätze heute ca. 500). Das Portal, welches nicht zerstört wurde, behielt seine ursprünglichen Maße.

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1960

In den 60er Jahren erfolgte ein erheblicher Umbau, die unteren Räume wurden erschlossen und ausgebaut.

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1986

Während der Reparaturarbeiten - Innenansicht Während der Reparaturarbeiten - Aussenansicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 1986 wurde die Kirche erneut umfangreich umgebaut und renoviert. Kirchenschiff und Altar wurden neu gestaltet, ebenso der Vorraum. Zusätzliche Toiletten wurden im Erdgeschoß und auf der Empore eingebaut. Außerdem erhielt die Kirche eine Übersetzerkabine. Dadurch besteht die Möglichkeit Gottesdienste simultan in Fremdsprachen zu übersetzen. Am 14. Dezember 1986 übergab Bezirksapostel Saur das renovierte Gotteshaus wieder seiner Bestimmung.

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1999

Am 2. Oktober 1999 veranstaltete die Gemeinde zu ihrem 75-jährigen Bestehen einen Tag der offenen Tür, an diesem Tag konnten sich interessierte MitbürgerInnen zwanglos das Gebäude von Innen ansehen und, bei Kaffe und Kuchen, sich weitergehende Informationen zur Neuapostolischen Kirche holen.

Am darauffolgenden Sonntag hielt der Bischof Opdenplatz (Bad Camberg) einen Festgottesdienst zum Jubiläum. Nachmittags erfreute der Konzertchor Hessen-Süd der Neuapostolischen Kirche musikbegeisterte Zuhörer mit seinen Darbietungen.

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2004

In einem besonderen Gottesdienst am 25.04.04 versetzte Bezirksapostel Hagen Wend den bisherigen Gemeindevorsteher Hans-Jürgen Schwendemann nach Überschreiten der Altersgrenze in den wohlverdienten Ruhestand.
Als neuen Vorsteher für die Gemeinde beauftragte er in diesem Gottesdienst den Gemeindeevangelisten Peter Erler.

 
Amtsträger Ende 2004

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Jahresende 2004 dienten der ca. 200 Mitglieder zählenden Gemeinde
1 Gemeindeevangelist (Vorsteher),
5 Priester und
6 Diakone.


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2012  
 

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