Geschichte der Gemeinde F-West

Kurz-Chronik der Gemeinde Frankfurt-West

1847 - 1900

Erste Versammlungsstätte

1900 - 1908

Erste Gemeinde in Bockenheim

1908 - 1923

Moltkeallee

1925 - 1944

Sophienstraße

1944

Die Kriegsjahre

1950

Wiederaufbau in der Sophienstraße

1984 - 1985

Umbau und Neugestaltung

2000

75-jähriges Jubiläum

2004

Aktuelles

... aus der Chronik der Gemeinde Frankfurt-West

 

1847 - 1900

Erste Versammlungsstätte
Vom Jahre 1847 bis zur Jahresmitte 1900 kamen die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche in Frankfurt am Main in ihrer Versammlungsstätte in Bornheim, Berger Straße 87, zusammen, dann bescherte eine rasch wachsende Mitgliederzahl der Gemeinde einige bewegte Jahre.

1900 - 1908

Erste Gemeinde in Bockenheim
Das Wachstum erforderte zunächst eine Aufteilung nach den östlichen und westlichen Stadtteilen und so entstand im August 1900 die Gemeinde Frankfurt II (später Frankfurt-West), die sich bis 1908 in der Frankfurter Straße 35 (heute Leipziger Straße) befand.

1908 - 1923

Moltkeallee
Dann kam wieder ein Umzug: In der Moltkeallee 44 (heute Hamburger Allee) entstand ein ausreichend großes Kirchengebäude, in dem auch die Geschwister der östlichen Stadtteile wieder mit zum gemeinsamen Gottesdienst kommen konnten. Doch dieses Glück währte nicht lange, denn schon 1911 mussten sie aus Platzgründen wieder eine eigene Räumlichkeit im Osten Frankfurts beziehen.

1925 - 1944

Sophienstraße
Auch in der Moltkeallee wurde es der restlichen Gemeinde bald wieder zu eng (1923 waren es über 1300 Seelen), und so baute man in den Jahren 1924/25 fast zeitgleich je eine Kirche mit angrenzendem Wohnhaus in der Hufnagelstraße 39 (Gallusviertel) und in der Sophienstraße 50 (Bockenheim).
Am 22. September 1925 wurde unser Gotteshaus in der Sophienstraße eingeweiht, die Gemeinde zählte zu diesem Zeitpunkt rund 670 Seelen.

1944

Die Kriegsjahre
Wie so viele Gebäude in Frankfurt blieb auch die Kirche nicht von den Kriegsereignissen verschont. Anfang 1944 beschlagnahmt und zum Unterstellen von Möbeln verwandt, brannte sie wenige Wochen später, im März 1944, von einer Brandbombe getroffen, völlig aus. So mussten die Gottesdienste zunächst im Nachbarhaus stattfinden, bis unter großen Anstrengungen wenigstens die unteren Räume der Kirche wieder soweit hergerichtet waren, dass sich die Gemeinde dort versammeln konnte.

1950

Wiederaufbau in der Sophienstraße
Im Dezember 1950 wurde die wiederaufgebaute Kirche eingeweiht, Eigeninitiative und Spenden der treuen Gotteskinder hatten diesen Wiederaufbau ermöglicht.

1984 - 1985

Umbau und Neugestaltung
Im November 1984 begann ein umfangreicher Umbau und Neugestaltung des Gotteshauses. Dabei erhielt die Kirche zwei Übersetzerkabinen. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Gottesdienst simultan in Fremdsprachen zu übersetzen. Auch ein besonderer Raum für Mütter mit Kleinkindern wurde geschaffen, der nur durch eine Glasscheibe vom Kirchenschiff getrennt ist und so die unmittelbare Teilnahme am Gottesdienst ermöglicht. Am 16. Mai 1985 konnte die neue, schöne Kirche wieder ihrer Bestimmung übergeben werden.

2000

75-jähriges Jubiläum
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit fand aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums am Samstag, dem 9. September 2000 ein Tag der offenen Tür statt. Am Sonntag, dem 10. September 2000, hielt Apostel Kreuzberger vormittags den Festgottesdienst. Ein Chorkonzert am Abend bildete den Schlusspunkt der Feierlichkeiten.

2004

Aktuelles
Am Jahresende 2004 zählten zu den 294 Mitgliedern der Gemeinde auch folgende Amtsträger:
1 Hirte (Gemeindevorsteher)
7 Priester und
11 Diakone