Am Sonntag, den 26. Januar 2025, versammelte sich die Gemeinde Friedberg zu einem besonderen Gottesdienst, der mit der Heiligen Wassertaufe an Zwillingen gefeiert wurde. Das Bibelwort aus Psalm 111, Vers 4 begleitete den Gottesdienst: „Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr.“
Der Gottesdienst begann mit dem Chorlied „Der Herr ist mein Hirte“ (CM 161), das die Gemeinde in feierlicher Atmosphäre an die Nähe Gottes erinnerte. In seiner Predigt griff der Gemeindevorsteher die Themen der Taufe und des Liedes auf.
Er erläuterte, dass die Taufe den ersten Schritt in die Nähe Gottes markiere. Die Worte „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln!“ verdeutlichten das Vertrauen, dass Gott als unser Hirte immer für uns sorge. In einer weiteren Strophe heißt es: „Ich fürchte kein Unglück, denn du bist bei mir.“ Mit dieser Aussage erinnerte der Vorsteher daran, wie sehr wir in Gottes Nähe Zuflucht finden können. Er erklärte, dass die Zuversicht des Hirten uns tröste, wenn wir ängstlich oder mutlos seien. „Gott ist immer bei mir, er kennt mich, er liebt mich, und er gibt mir neuen Mut.“ Diese Nähe und Fürsorge Gottes sei persönlich und jederzeit spürbar. Für die Ewigkeit, so betonte er, seien wir hier – und auch für die Ewigkeit sorge Gott für uns.
Im weiteren Verlauf seiner Predigt erinnerte der Gemeindevorsteher an die Bedeutung der Sakramente, die uns an das Wirken Gottes in der Vergangenheit erinnern und zugleich sein gegenwärtiges Handeln erlebbar machen. Jesus Christus hat die Sakramente – Taufe, Versiegelung und Abendmahl – gestiftet.
Die Bedeutung der Heiligen Wassertaufe wurde noch einmal hervorgehoben: Sie bedeute die Vergebung der Erbsünde, die Befreiung aus der Gottferne und die Einfügung in den Leib Christi. In der Heiligen Versiegelung durch Handauflegung der Apostel empfangen die Gläubigen die Gabe des Heiligen Geistes, die die Taufe vollende und die Voraussetzung für die Erlangung der Erstlingsschaft bilde. Das Heilige Abendmahl schließlich sei das Sakrament, das uns immer wieder mit Christus verbinde – es erinnert an die Speisungswunder und an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Aposteln feierte. In Brot und Wein werde der Leib und das Blut Christi gegenwärtig, und die Gemeinde lebe in Gemeinschaft mit ihm. Es sei ein Gedächtnismahl und zugleich ein Gemeinschaftsmahl. „Geben wir den Sakramenten den rechten Stellenwert.“ – mit dieser Bitte schloss der Gemeindevorsteher seine Predigt.
Nach dem Gebet „Unser Vater“, der Sündenvergebung und einem weiteren Gebet wurde das Sakrament der Heiligen Wassertaufe gespendet. Diesen feierliche Moment leiteten der Kinderchor und das Orchester mit dem Lied „Dass du da bist“ ein.
Im Anschluss an die Heilige Wassertaufe feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl. Der Kinderchor und das Orchester trugen zum Abschluss das Lied „Ein Gärtner geht im Garten“ (Gesangbuch Nr. 230) vor, das den Gottesdienst in einer besinnlichen Atmosphäre ausklingen ließ.
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