Am Nachmittag des 27. Januar 2024 traf sich eine Gruppe von Kindern mit ihren Familien zu einer „Knicklicht-Wanderung“ durch die Höchster Altstadt.
Bei kühlem, aber trockenem Wanderwetter versammelte sich eine Gruppe von begeisterten kleinen und großen Spaziergängern am Mainufer in Frankfurt Höchst. Ausgestattet mit bunt leuchtenden Knicklichtern, startet von hier aus der rund zweiKilometer lange Spaziergang durch die historische Höchster Altstadt. Man erzählt sich, dass bereits Johann Wolfgang Goethe als junger Mann häufig nach Höchst gereist sei.
Die Altstadt im ältesten Frankfurter Stadtteil Höchst ist unter anderem für ihre malerischen Gassen und historischen Bauten bekannt; sie wurde 1972 unter Denkmalschutz gestellt. Der Weg der Spaziergänger führte über Kopfsteinpflaster vorbei am Höchster Schloss und dem Bologaropalast hin zur neuapostolischen Kirche in Frankfurt-Höchst.
Auf dem Kirchengrundstück der Gemeinde angekommen, warteten dort schon ein leuchtendes Lagerfeuer und heiße Suppen auf die Spaziergänger. Die Kinder ließen sich auf den bereitgestellten Stühlen um das Feuer nieder; hier konnten sie sich bei Stockbrot und Marshmallows am Feuer wärmen. Mit Begeisterung hielten sie ihre Teigstücke und Marshmallows auf langen Stöcken über die Flammen und probierten das knusprige Ergebnis.
Währenddessen stellten die Erwachsenen in Gesprächen immer wieder fest, dass die außergottesdienstlichen Anlässe, um sich innerhalb des Kirchenbezirks zu sehen, leider viel zu selten geworden seien. Um so schöner, dass solche Aktivitäten wie die „Knicklicht-Wanderung“ von vielen genutzt werden, um alte Kontakte aufleben zu lassen und der jüngeren Generation die Möglichkeit gegeben wird, eigene neue Kontakte zu knüpfen.
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