Friedberg-Ockstadt – Lernen kann Freude bereiten, nicht nur in der Schule, sondern auch im Glauben. Dies war die zentrale Botschaft des „kleinen Kindertags“ des Bezirks Frankfurt, der am Sonntag, den 31. August 2025, auf dem alten Sportplatz in Ockstadt gefeiert wurde. Eingeladen waren die Kinder und ihre Familien zu einem OpenAir-Gottesdienst mit anschließendem Get-together.
Den Auftakt bildete ein Kindergottesdienst, den Priester Daniel Schütrumpf gemeinsam mit Diakonin Ulrike Batora hielt. Grundlage war das Bibelwort aus Matthäus 11,29: „Lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“
Einleitend stellte der Priester eine Frage, die jedes Kind beantworten konnte: „Wer geht schon zur Schule - und warum eigentlich?“ Schnell war klar: In der Schule wird gelernt: Rechnen, Schreiben, Lesen und vieles mehr. Doch die Kinder betonten auch, dass Lernen durchaus Spaß machen könne. Bald zeigte sich: Lernen geschieht nicht nur im Klassenraum. „Man kann auch in der Kirche etwas lernen“, sagte ein Mädchen.
Lernen von Jesus
Auf die Frage des Priesters wie man von Jesus lernen könne, erklärten die Kinder, dass in der Kirche die Amtstragenden für und von Gott sprechen und dass die Bibel viele Geschichten von Jesus enthält. Priester und Diakonin hatten in der Vorbereitung zum Gottesdienst verschiedene Begebenheiten aus der Bibel herausgesucht, aus denen sich Lernmöglichkeiten ableiten lassen.
So berichten sie von Jesu der in der Nacht vor seinem Verrat im Garten Getsemani beten wollte. Daraus konnten die Kinder mitnehmen, dass beten jederzeit, an jedem Ort und in jeder Situation möglich ist.
Ein weiteres zentrales Thema war die Vergebung: Die Kinder wurden daran erinnert, zu vergeben und dem anderen eine zweite Chance zu geben. Jesus ermutigte auch Petrus, immer wieder zu vergeben – symbolisch siebzig mal sieben Mal. Um das den Kindern zu verdeutlichen, diente ein Glas mit 490 sauren Bonbons. „Vergeben kann manchmal schwer sein, so sauer wie diese Bonbons“, erklärte der Priester, „aber es lohnt sich und schenkt Frieden.“
Spiel, Gemeinschaft und Freude
Nach dem Gottesdienst warteten Hotdogs, ein buntes Buffet und vor allem viele Spiele auf die Kinder. Die Rollenrutsche, die schon in den vergangenen Veranstaltungen ein Highlight war, sorgte erneut für leuchtende Kinderaugen. In Kisten rutschten die Kinder unermüdlich die 15 Meter lange Bahn hinunter. Auch die Spielgeräte des „Kleinspielegeräteanhängers“ mit Schneckenspiel, Rasenski, Kindertaxi und dem blauen Fass wurden begeistert genutzt.
So hat auch dieser Sonntag positive Erinnerungen geschaffen, die sicherlich in den Herzen der Kinder bleiben und verband Glauben und Freude, Nachdenken und Spielen auf eindrucksvolle Weise. Der „kleine Kindertag“ in Ockstadt zeigte: Von Jesus zu lernen macht Spaß - und besonders dann, wenn man es in Gemeinschaft erlebt.
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