Wie in jedem Jahr fand am 25. Dezember, am Weihnachtsmorgen um 10 Uhr, in Usingen der Weihnachtsgottesdienst statt. Der Gemeindevorsteher, Priester Frank Kirchner, feierte gemeinsam mit der Gemeinde sowie zahlreichen Freunden und Gästen den Geburtstag Jesu Christi.
Das Bibelwort als Mittelpunkt der Feier
Grundlage des Gottesdienstes war das Wort aus Philipper 2,5–7:
„Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.“
Nach dem Gesangsstück des Chores „Hark, the Angels Sing“ trug Marcel Schwittay in diesem Jahr die Bibellesung zu den Festtagen vor. Es handelte sich um die klassische Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium (Lukas 2,1–14).
Predigt: Niedrigkeit, Liebe und Gemeinschaft
Nach einem weiteren Chorvortrag ging der Gemeindevorsteher in seiner Predigt auf das Bibelwort ein. Dabei stellte er zunächst eine Frage an die Kinder: „Wo wurde denn Jesus geboren? In einem Palast?“ Die Antwort kam schnell: In Bethlehem, in einem Stall! „Na, dann stimmt ja die von Marcel Schwittay vorgetragene Geschichte! Er wurde in der Niedrigkeit geboren. Er erhob sich nicht über andere. Er suchte immer das Einssein mit seinem Gott und Vater, stellte sich auf die gleiche Stufe mit den Menschen und verströmte nur Liebe“, erklärte Frank Kirchner.
In diesem Zusammenhang stellte er die Frage, wie unsere eigene Beziehung zu Christus sei. Die Antwort fand sich in einem zentralen Teil des Bibelwortes wieder, der besonders hervorgehoben wurde: „Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus entspricht!“ – „Jesus Christus entäußerte sich seiner Herrlichkeit und wurde Mensch. Und er erachtete dies nicht als Raub, nicht als Verlust. Solch eine Liebe hat Gott den Menschen erwiesen! Und wir wollen Gott dafür lieben – nicht nur mit Worten. Wir wollen das Wort Gottes hören und tun“, so der Gemeindevorsteher.
Ein weiterer Impuls aus der Predigt
Für einen weiteren Predigtbeitrag wurde Priester Frank Lebeau an den Altar gerufen. Er wies auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter hin, der nicht dachte: „Geiz ist gut. Ich mache nur das Allernötigste und bin dann schnell wieder weg.“ Vielmehr habe dieser deutlich mehr getan – ein Beispiel dafür, wie Gottes Wort im Alltag umgesetzt werden könne.
Freude für die Kinder und Dank an die Helfenden
Nach der Sündenvergebung, der Feier des Heiligen Abendmahls und einem Schlussgebet fand die Bescherung für die Kinder statt. Diese übernahm – wie bereits in den vergangenen Jahren – Anja Reitmann-Lebeau. Beschenkt wurden dabei nicht nur Kinder aus der Gemeinde, sondern auch Gastkinder.
Mit sehr bewegenden Worten wurde den ehrenamtlich tätigen Seelsorgern der Gemeinde Usingen für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt und ein kleines Präsent überreicht. Gäste, Freunde und Gemeindemitglieder nutzten im Anschluss die Gelegenheit, einander ihre Festtagswünsche zu übermitteln und sich auszutauschen.
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