Im Gottesdienst am 19. April 2026 fand in der Gemeinde Frankfurt-Ost Heilige Wassertaufe statt. Den Gottesdienst hielt Priester Raphael Adusu mit dem Wort aus Lukas 8, 16 „Niemand aber zündet ein Licht an und bedeckt es mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, auf dass, wer hineingeht, das Licht sehe."
Der Priester erinnerte daran, dass dieses Gleichnis in allen drei synoptischen Evangelien ähnlich beschrieben wird. Er zog ein anschauliches Bild: Wer nachts aus einem Flugzeug auf die hell erleuchteten Städte blickt, erkennt die beeindruckende Strahlkraft des Lichts. Doch auch eine einfache Kerze kann – wie zuletzt beim Stromausfall in Berlin – wieder an Bedeutung gewinnen. Licht spendet Wärme, Orientierung und Wachstum. So bedeutet die Auslegung des Gleichnisses, den eigenen Glauben sichtbar zu machen und zu verkündigen. Passend dazu sang der Chor zu Beginn das Lied „Gottes Liebe, Gottes Gnad", worin eine Textpassage "Eine kleine Leuchte gab uns Jesus in die Hand...“ lautet.
Wie können wir ein Licht sein? Der Priester gab dazu eine wichtige Antwort: „Indem wir gut übereinander sprechen und füreinander beten." Er ermutigte die Gemeinde, positiv über den Glauben und die Gemeinschaft zu reden.
Priesterin Alina Wizemann erwähnte in ihrem Mitdienen, dass die Nähe zur Stromquelle entscheidend für die Helligkeit des Lichtes ist. Für uns Christen ist dies die Nähe zu Gott und zu Jesus. In der Gemeinschaft wollen wir uns immer neu mit dem Licht „anstecken“, dann bildet die Gemeinde ein Lichterkette.
In der Vorbereitung zum heiligen Abendmahl brachte Priester Adusu zum Ausdruck, dass durch das Wirken Jesu, dem Licht des Evangeliums, die wahre Natur Gottes deutlich wurde – der gnädige Gott, der uns auch jetzt wieder seine Gnade anbietet.
Die anschließende Ansprache und Taufhandlung erfolgte in englischer Sprache. Die Taufe des kleinen Benedict war ein freudiger Moment für die ganze Gemeinde. Mit dieser Handlung wurde er ein Christ. Als Taufwort erhielten die Eltern und der Täufling 5. Mose 28,8: „Der HERR wird gebieten dem Segen, dass er mit dir sei in deinen Scheunen und in allem, was du unternimmst …“ Dieses Bibelwort verheißt den göttlichen Segen, der in der heiligen Wassertaufe gespendet wurde – ein sichtbares Zeichen der Liebe und Fürsorge Gottes.
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