Das Motto der diesjährigen Konfi-Rüstzeit lautete "Mit dem Kopf durch die Wand?!" Vom 7. bis zum 9. Februar kamen insgesamt 30 Konfis, Jugendliche sowie Betreuerinnen und Betreuer aus den Bezirken Frankfurt und Mainz in der wiedereröffneten Jugendherberge in Wetzlar zusammen. Ein abwechslungsreiches Programm mit gemeinschaftlichen Aktivitäten, viel Freizeit und produktiven Stunden in Workshops erwartete die Konfis dort.
Das Wochenende begann am Freitag mit der Anreise ab 15 Uhr. Nachdem alle ihr Zimmer bezogen hatten und beim Abendessen stärken konnten, wurde die Konfi-Rüstzeit mit einer Begrüßung durch die Betreuerinnen und Betreuer offiziell eröffnet. Am Freitagabend stand eine Fackelwanderung auf dem Programm. Der Weg war zuvor mit Knicklichtern markiert worden und musste eigenständig von den Konfis gefunden werden. Ziel der kleinen „Knicklichter-Wanderung“ war ein bereits brennendes Lagerfeuer, an dem es Stockbrot gab. Wie auch in den Jahren zuvor wurde anschließend bis tief in die Nacht das beliebte Spiel „Werwolf“ gespielt.
Am nächsten Morgen erwarteten die Konfis nach dem Frühstück verschiedene Workshops, die von den Konfilehrerinnen und -lehrern vorbereitet worden waren. Nach einem gemeinsamen Einstieg arbeiteten die Konfis in Kleingruppen zum Bibelwort aus 1. Chronik 28,20, in dem König David seinem Sohn Salomo die Aufgabe des Tempelbaus überträgt und ihm versichert, dass Gott ihn dabei begleiten werde.
Die Jugendlichen setzten sich mit der Frage auseinander, welche Aufgaben zum Christsein gehören. Sie reflektierten außerdem, welche Rolle Gott aktuell in ihrem Leben spielt und wie sie sich nach der Konfirmation in ihren Gemeinden engagieren könnten. In einem weiteren Workshop schrieben die Konfirmandinnen und Konfirmanden persönliche Versionen des Konfirmationsgelübdes.
Nach dem Aufräumen, Packen und Frühstück am Sonntag begann um 10 Uhr der Abschlussgottesdienst. Priester Dirk Escher diente mit dem Bibelwort, das auch Grundlage der Workshops war. Durch einen Diakon wurde der Glaube mit einer Blume verglichen: Gott sät den Samen, die Eltern hegen und pflegen die junge Pflanze bis zur Konfirmation. Danach übernehmen die Konfirmandinnen und Konfirmanden die Verantwortung selbst – sie müssen die Pflanze pflegen, damit sie durch Gottes Wirken zur Blüte kommt. Diese Blüte symbolisiert den gelebten Glauben, der nun in seiner ganzen Schönheit sichtbar wird.
Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen, einem Gruppenfoto und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck traten alle die Heimreise an.
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