Gottesdienst im Seniorenheim Augustinum Die Neuapostolische Kirche Kelkheim / Bad Soden hat über viele Jahre Glaubensgeschwister in der Seniorenresidenz Augustinum in Bad Soden betreut. Aktuell ist kein Bewohner des Augustinums Mitglied der Neuapostolischen Gemeinde in Kelkheim. So reifte im Ämterkreis der Gedanke, einen Gästegottesdienst in der Kapelle der Seniorenresidenz zu feiern. Am 1. Juni 2025 konnte dieser Gedanke, dank der freundlichen und guten Zusammenarbeit mit der für die Einrichtung zuständigen Pfarrerin, umgesetzt werden. Neben zahlreichen Mitgliedern der Gemeinde Kelkheim nahmen einige Bewohner des Hauses teil. Zudem bestand die Möglichkeit, dass die Bewohner des Seniorenheims den Gottesdienst in einer hausinternen Übertragung mitverfolgen konnten.
Erwartung des Heiligen Geistes
Der Gottesdienst wurde von Priester Aschermann geleitet. Er verwendete ein Bibelwort aus Apostelgeschichte 1, 13a-14. In dem Bibelwort wird berichtet, dass die Jünger nach der Himmelfahrt Jesu Christi mit Freude erfüllt waren, nach Jerusalem zurückkehrten und einmütig beieinander im Gebet festhielten, um die verheißene Kraft des Heiligen Geistes zu empfangen.
Kern des Gottesdienstes war, dass der Heilige Geist auch heute noch in seiner Kirche wirkt. Als Christen dürfen wir, wie die Jünger damals, darum bitten, dass die Kraft des Heiligen Geistes an uns wirkt. Priester Mittelmann führte im Mitdienen auf, dass der Heilige Geist wie Wind für uns auf den ersten Blick nicht sichtbar sei, wir ihn aber an seiner Auswirkung erkennen könnten. So bewirke der Heilige Geist in uns Veränderung hin zum Wesen Jesu Christi, wenn wir uns seiner Wirksamkeit öffnen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Kindern und einem kleinen Chor der Gemeinde Kelkheim umrahmt.
Gottesdienst im Seniorenheim Taunusresidenz
Auch am 30. März 2025 konnten die Geschwister, welche in der Taunusresidenz in Bad Soden wohnen und nicht mehr die Gottesdienste in Kelkheim besuchen können, live einen Gottesdienst im Andachtsraum der Taunusresidenz feiern. Grundlage für den Gottesdienst, welcher von Priester Mittelmann und Diakonin Vogel durchgeführt wurde, war das Bibelwort aus Markus 8, 31, in welchem Jesus seine Jünger auf seinen zukünftigen Weg – den Weg des Leidens – aber auch auf seine Auferstehung vorbereitet. Auch als Nachfolger Jesu Christi sind wir nicht vom Leid befreit, wir können aber darauf vertrauen, dass Gott uns Kraft gibt um Herausforderungen in unserem Leben / Glauben zu bestehen. So, wie bei Jesus, ist der Tod nicht das Ende des Menschseins, sondern wir dürfen darauf vertrauen, dass die Nachfolge Christi zu ewigem Leben / zu ewiger Gemeinschaft mit Gott führt.
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