Minutenlanger Applaus der aufgestandenen Zuhörenden am Ende des 90-minüten Konzerts am 27. September 2025 veranlasst den Dirigenten zu einer freudig aufgenommenen Zugabe: „African alleluia“.
Seit Januar 2025 bereiten sich Chor, Orchester und die Kinder auf einen der Höhepunkte des Wester Jubiläumsjahres vor, der unter dem Motto steht: „Musik verbindet!“ In seinen Begrüßungsworten greift der Vorsteher, Priester Rüdiger Saur, diesen Satz auf: Nicht nur Musik ist ein verbindendes Element, sondern auch Gemeinde schafft Verbindung zwischen Himmel und Erde. Im Blick auf Chor und Orchester fügt er hinzu: „Als Gemeindevorsteher bin ich etwas stolz auf diese Zahl und Qualität der Mitwirkenden und dankbar für das große Engagement in der Vorbereitung.”.
In der erwartungsvollen Stille, die sich nach dem von Applaus begleiteten Einzug der Mitwirkenden ergibt, hört man zunächst von der Empore die Stimme von fünf Schwestern mit einem Rezitativ aus „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, auf die Orgel und Chor volltönend antworten: „Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr“. Nach diesem grandiosen Auftakt geht es weiter mit Liedern wie „You are welcome here“, „I am a small part oft he world“ mit Kinderchor, dem „Abendlied“ von Rheinberger, dem vom Frauenchor gesungenen „Wenn Friede mit Gott“, „Jerusalem“ mit Chor, Klavier und Solist oder „O Love“ von Elaine Hagenberg, das von Chor, Cello und Klavier präsentiert wird.
Schon auf der Einladung ist angegeben, dass Spenden erbeten werden für die Frankfurter Tafel. Deren zweite Vorsitzende, Frau Pangritz, stellt in einer kurzen Pause die Arbeit dieser wichtigen Institution vor. 14 Ausgabestellen werden täglich – bis auf sonntags – versorgt, da-neben werden weitere Bedürftige unterstützt. 240 ehrenamtlich Tätige sammeln und verteilen die gespendeten Nahrungsmittel. Da diese für die Vielzahl der zu Versorgenden nicht ausreichen, kauft die Tafel Vorräte hinzu, weshalb auch Geldspenden erforderlich sind.
Im letzten Teil des Konzerts sind die Bläser mit „Go West“ zu hören, eine von Priester Saur gerne genutzte Anspielung an den Gemeindenamen. Der Männerchor singt mit Solisten „Nearer, my God, to Thee“, Percussions geben „African Alleluia“ ein taktvolles Gepräge, das Orchester trägt „Nimrod“ von Edward Elgar vor – und bei „Wo keine Wolke mehr sich türmt“ vereinen sich Solo, Chor, Orchester und Orgel. Den Abschluss bildet „I can only imagine“, vorgetragen von Chor, Solist, Klavier, Bass und Percussion.
Musik verbindet – das ist auch zu spüren bei dem sich anschließenden Sektempfang im kleinen Saal der Kirche. Ein Nebensatz zum Abschluss: Dank der Spendenfreudigkeit der Teilnehmer kann der Frankfurter Tafel ein beträchtlicher Betrag übergeben werden.
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