Am 16. November hielt Apostel Opdenplatz den Jubiläumsgottesdienst 125 Jahre Gemeinde Frankfurt-West. Dazu eingeladen waren neben der Jubiläumsgemeinde die Nachbargemeinden aus F-Ost, Praunheim und Sachsenhausen sowie alle ehemaligen „Westler“. Außerdem unser Stammapostel i.R. Wilhelm Leber sowie die Bezirksapostel i. R. Hagen Wendt und Bernd Koberstein.
Außerdem nahmen als Vertreter der Stadt Frankfurt Frau Claudia Korenke und Dr. Bastian Bergerhoff teil. Die Repräsentanten der Stadtverordnetenversammlung sprachen nach dem Gottesdienst auch ein Jubiläums-Grußwort an die versammelten Gemeinden.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Offenbarung 22,20 zugrunde und somit die letzten Zeilen aus der Heiligen Schrift. Mit dem Bibelwort wurde der Schwerpunkt des Gottesdienstes auf die Zukunft, nämlich die Erwartung der Wiederkunft Jesus Christus gelegt.
Mit Verweis auf den gleichzeitig stattfindenden Volkstrauertag betonte der Apostel einleitend, dass Christen jeden Sonntag Gottesdienst und damit die Auferstehung Christi feiern. Und zwar überall auf der Welt. Unabhängig davon, ob der einzelne Christ sich in einer guten oder schlechten Lebensphase befindet.
Anschließend ging unser Apostel auf das Gemeinde-Jahresmotto ein: Wo mein Glaube eine Heimat hat. Heimat ist nicht dort, wo man herkommt, sondern dort, wo man hingehört. Unsere Zukunft liegt bei Jesus Christus!
Gemeindevorsteher Rüdiger Saur stellte in seinem Predigtbeitrag das Bild eines Hochseilartisten dem christlichen Glaubensweg gegenüber. Mit dem Hinweis, nicht nach unten zu schauen, wenn man sich unsicher fühlt, sondern immer nur nach vorne. Denn so wie Jesus vom Vater kam und wieder zum Vater ging, so kommst auch du aus Gott und gehst wieder zu Gott.
Bezirksvorsteher Christopher Groß bereitete mit seinem Predigtbeitrag die Gemeinde auf die Feier des Heiligen Abendmahls vor. Er stellte das Opfer Christi in den Mittelpunkt und betonte dessen zeitlich wie räumlich grenzenlose Gültigkeit für die sichtbare wie die unsichtbare Gemeinde.
Apostel Opdenplatz spendete in diesem Gottesdienst auch das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Ein Bruder aus der Gemeinde Frankfurt-Ost und ein Kind aus der Gemeinde Frankfurt-Höchst empfingen die Gabe des Heiligen Geistes.
Im Anschluss an den Gottesdienst war die versammelte Gemeinde zu einem Brunch geladen und im Nachgang stellten die Jugendlichen der Gemeinde noch die Aktion „Rotkäppchen“ vor, bei der die jungen Schwestern und Brüder die Senioren besucht und sich mit ihnen über deren Glaubenswege- und erlebnisse ausgetauscht hatten. Außerdem stellten die Jugendlichen ihre Wünsche, Hoffnungen und Visionen für die Gemeinde der Zukunft in 50 Jahren vor.
Die Gemeinde singt zu Beginn des Gottesdienstes
22. November 2025
Text:
Stefan Bouxsein
Fotos:
Sandra Escher
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