Auch in 2025 waren für den Samstagnachmittag vor dem 2. Advent alle Interessierten eingeladen, den Weihnachtsbaum im Kirchenschiff in der Neuapostolischen Kirche Bad Homburg zu schmücken und schöne Momente der Gemeinschaft zu erleben. Das Treffen wurde aber auch genutzt, um besondere Vorbereitungen für die kommenden Adventsgottesdienste zu treffen.
In entspannter Atmosphäre fanden sich im Laufe des Nachmittags zahlreiche Gemeindemitglieder in der Kirche ein. Die Kinder machten sich sofort mit Begeisterung daran, den dieses Jahr besonders großen Tannenbaum im Kirchenschiff zu schmücken. Mit Unterstützung einiger Erwachsener wurde eine 60 Meter lange Lichterkette angebracht und die Zweige mit dutzenden Kugeln in allen Farben, Holzfiguren und Strohsternen behängt.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Passend zur vorweihnachtlichen Stimmung gab es Plätzchen, Dominosteine, Würstchen mit Brötchen, frische Waffeln, Kaffee, Punsch und auch Winzerglühwein durfte nicht fehlen.
Im Anschluss wurden in der stimmungsvollen Atmosphäre des Kirchenschiffs gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder gesungen, was dem Zusammensein einen warmen Abschluss verlieh.
Adventsgottesdienst: Raus aus dem Dunkel, rein ins Licht
Die Frohe Botschaft Jesu bringt Licht in die Welt – eine Leuchtspur, die unsere Gottesdienste im Dezember prägt. Der Gottesdienst am 2. Advent stand unter dem Motto "Entscheidung für das Licht". Bereits am Vortag wurde zur Vorbereitung der Durchgang zwischen Kirchenvorraum und Kirchenschiff abgedunkelt. An jede Gottesdienstteilnehmerin und jeden Gottesdienstteilnehmer wurden beim Betreten dieses abgedunkelten Raums ein Teelicht ausgegeben, um hiermit Licht aus dem Dunkel in das helle Kirchenschiff zu tragen, also eine Art Leuchtspur zu legen.
In seiner Predigt verwies der Priester unter anderem auf einen Beitrag des Kirchenportals "nac.today", der mit den Worten Schritte aus der Finsternis überschrieben ist. Es handelt sich hierbei um eine Advent-Serie der Neuapostolischen Kirche für Dezember 2025, die Gläubige ermutigen soll, durch Christus, das Licht, aus der Dunkelheit ins Licht zu treten, indem sie Entscheidungen treffen, im Licht wachsen, auf die Wiederkunft hoffen, das Licht weitergeben und dankbar auf Gottes gute Taten zurückblicken. Die zentrale Botschaft ist die Entscheidung für Jesus und das Gute, um der Finsternis zu entfliehen und das Leben als Kind Gottes zu gestalten.
Das Licht, Christus, ist erschienen in der Welt. Und dieses Ereignis fordert von jedem Menschen eine Entscheidung: für oder gegen Jesus, für das Licht oder für die Dunkelheit. „Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht“, sagt das Johannes-Evangelium. Und: „Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht.“
Gemeinsamer Abschluss
Nachdem viele Gottesdienstbesucher die Gelegenheit genutzt hatten, in ungezwungener und adventlicher Atmosphäre noch Gemeinschaft zu erleben und miteinander ins Gespräch zu kommen, klang das Beisammensein langsam aus.
Der Blick richtet sich nun auf die kommenden Adventsgottesdienste: Der 3. Advent steht unter dem Motto „Im Licht wachsen“, der 4. Advent unter „Auf das Licht hoffen“.
Festlich geschmückter Altar und Weihnachtsbaum
9. Dezember 2025
Text:
Dirk Eisenbach
Fotos:
Dirk Eisenbach,
Ulrike Osthoff
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