Am 22. Februar 2026 fand in der Gemeinde Bad Vilbel ein Apostelgottesdienst mit Apostel Gert Opdenplatz statt. Die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie Religionsschülerinnen und Religionsschüler des Bezirkes erlebten gemeinsam mit der Gemeinde einen segensreichen Gottesdienst. Als Grundlage des Gottesdienstes las Apostel Gert Opdenplatz das Bibelwort aus 1. Könige 19,7: „Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“
Zunächst ging Apostel Opdenplatz auf das Eingangslied des Chores „Ins Wasser fällt ein Stein“ ein. Er erklärte, dass ein Stein, wenn man ihn über das Wasser hüpfen lasse, viele Kreise ziehe. Lasse man auch den Glauben „hüpfen“, könne dieser ebenso weite Kreise ziehen. Danach nahm der Apostel Bezug auf das eingangs vorgelesene Bibelwort: Darin geht es um den Gottesmann Elia, der in der beschriebenen Situation kaum noch Glauben aufbringen konnte und durch den Engel zweimal gestärkt werden musste — nicht mit Worten oder Taten, sondern mit Brot und Wasser. Elia erhielt genau das, was er benötigte, um wieder aufstehen zu können. Daraus können wir für uns mitnehmen: "Gott gibt immer genau das, was gebraucht wird — auch wenn es nicht das ist, was man erwartet oder zu benötigen meint."
Weitere Predigtbeiträge schlossen sich an. Eine Diakonin aus der Gemeinde Kelkheim ermutigte die versammelte Gemeinde, im Vertrauen auf Gott zu bleiben — auch dann, wenn Gebete scheinbar unbeantwortet bleiben — ganz nach dem Jahresmotto: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“
Der Vorsteher der Gemeinde Frankfurt-Nord lenkte in seinem Beitrag den Blick auf den kommenden Gottesdienst für Entschlafene. Auch den Seelen der bereits Verstorbenen soll geholfen werden. Sie sollen gestärkt werden, so wie damals Elia. Er schloss mit dem Aufruf, für jene zu beten.
Nach dem Bußlied und der Sündenvergebung empfingen vier Kinder aus der Gemeinde Bad Vilbel durch Apostel Opdenplatz im Sakrament der Heiligen Versiegelung die Gabe des Heiligen Geistes.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls ordinierte der Apostel eine Diakonin aus Bad Vilbel zur Priesterin.
Der Chor gestaltete den Gottesdienst musikalisch und schloss ihn mit dem Lied „Danket dem Herrn“ ab.
Im Anschluss kamen die Religionsschülerinnen und Religionsschüler sowie die Konfirmandinnen und Konfirmanden zu Unterrichtseinheiten zusammen. Inhaltlich stand das Thema „Dienste in der Kirche“ im Mittelpunkt, mit einem besonderen Blick auf die drei Amtsstufen in der Neuapostolischen Kirche.
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