Im Seniorenheim Margarethenhof in Frankfurt leben derzeit drei Geschwister aus drei unterschiedlichen Gemeinden der Stadt Frankfurt. Der Wunsch entstand, diesen Geschwistern eine besondere Freude zu bereiten – und so reifte die Idee, einen Gottesdienst direkt vor Ort zu feiern.
Nach vorbereitenden Gesprächen und in Abstimmung mit der Heimleitung konnte ein geeigneter Raum bereitgestellt werden. Am Nachmittag des 22. März 2026 war es so weit: Der Gottesdienst wurde von dem Gemeindevorsteher aus Frankfurt-Nord gemeinsam mit mehreren Priestern aus den drei beteiligten Gemeinden gestaltet und von einem Chor der Gemeinde Frankfurt-Nord einfühlsam musikalisch begleitet.
Auch das Seniorenheim trug dazu bei, einen würdigen Rahmen zu schaffen. Die große Resonanz überraschte alle Beteiligten: Immer wieder mussten zusätzliche Stühle organisiert werden.
Gemeinschaft, Glaube und Hoffnung
Im Mittelpunkt der Predigt stand ein Wort aus Matthäus 26, Vers 29: „Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, an dem ich aufs Neue davon trinken werde mit euch in meines Vaters Reich.“
Der Dienstleiter schilderte die Situation im damaligen Jerusalem, wo viele Menschen zum Passamahl zusammenkamen. Trotz der scheinbar ausweglosen Lage habe Jesus seine Jünger ausgesandt, um einen Ort für das gemeinsame Mahl zu finden. Dieses Geschehen könne mit der heutigen Situation im Seniorenheim verglichen werden: Auch hier sei – vielleicht unerwartet – ein Raum der Begegnung und Gemeinschaft möglich geworden.
Dabei wurde deutlich, wie wichtig es sei, die Gegenwart Christi ganz persönlich zu erleben. Christus sei jedem Einzelnen nahe und lade dazu ein, einst in der ewigen Gemeinschaft wieder gemeinsam von der Frucht des Weinstocks zu genießen. Das Abendmahl werde so zugleich zu einem Hoffnungsmahl, das die Verheißung Christi immer wieder neu lebendig werden lasse und Kraft schenke, Herausforderungen geduldig zu tragen.
Dankbarkeit und bewegende Begegnungen
In einem weiteren Predigtbeitrag hob Priester Olaf Noetzel hervor, wie hilfreich der Blick auf Vorbilder im Glauben sein könne. Sie hätten viele über Jahre begleitet und könnten Orientierung geben, um selbst im Glauben standhaft zu bleiben und mit Freude nachzufolgen.
Zum Abschluss dankte der Gemeindevorsteher allen Mitwirkenden, insbesondere der Heimleitung, den zahlreichen Besuchern sowie dem Chor für die musikalische Gestaltung. Die Bewohner des Seniorenheims zeigten ihre Freude über die gelungene Gemeinschaft mit herzlichem Applaus.
22. März 2026
Text:
Werner Ruppe
Fotos:
Holger Kuhfuss,
Werner Ruppe
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