Am Mittwoch, den 29. April, besuchte Apostel Opdenplatz die Gemeinde Friedberg. Der Gottesdienst griff das Thema „Gott hilft“ auf und vermittelte der Gemeinde Mut, Zuversicht und Vertrauen auf Gottes Beistand.
Bereits vor Beginn des Gottesdienstes wurde die Gemeinde mit einer kurzen Einführung in die Geschichte aus 1. Samuel 17 auf das Thema eingestimmt: Die Israeliten befanden sich damals in einer scheinbar aussichtslosen Lage gegenüber den Philistern – geprägt von Angst, Unsicherheit und der Übermacht des Gegners. Den Mittelpunkt der Predigt bildete das Bibelwort aus 1. Samuel 17,37: „Und David sprach: Der HERR, der mich von dem Löwen und Bären errettet hat, der wird mich auch erretten von diesem Philister. Und Saul sprach zu David: Geh hin, der HERR sei mit dir!“
David vertraute auf Gottes Hilfe
Apostel Opdenplatz griff dieses Bibelwort in seiner Predigt auf und führte die Gemeinde in die Gedankenwelt Davids hinein. David war der jüngste Sohn Isais und sollte eigentlich nur seinen Brüdern Nahrung ins Lager bringen. Doch während alle anderen auf die Größe und Stärke Goliaths blickten, erkannte David etwas anderes: Nicht menschliche Kraft entscheidet, sondern Gottes Hilfe. David erinnerte sich daran, wie der Herr ihm bereits früher geholfen hatte – beim Schutz der Herde vor Löwen und Bären. Dieses Erleben gab ihm die Gewissheit, dass Gott ihn auch jetzt nicht allein lassen würde. Mit diesem tiefen Vertrauen trat er dem Riesen entgegen. Der Apostel machte deutlich, dass auch wir heute immer wieder vor „Riesen“ stehen: Sorgen, Ängste, Unsicherheiten oder persönliche Herausforderungen. Gerade dann dürfen wir lernen, unseren Blick nicht nur auf die Schwierigkeiten zu richten, sondern auf den Herrn, der helfen kann.
Jesus Christus – der Sieger über das Böse
Im weiteren Verlauf spannte der Apostel den Bogen zu Jesus Christus, dem Sohn Davids. Auch zur Zeit Jesu herrschten Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Dennoch trat Jesus mutig für die Sache Gottes ein. Als er die Händler und Geldwechsler im Tempel sah, vertrieb er sie hinaus. Damit machte er sich nicht überall beliebt, handelte jedoch entschlossen und im vollkommenen Vertrauen auf seinen himmlischen Vater. Das Bild von David und Goliath wurde dabei zu einem Sinnbild für den Kampf zwischen Gut und Böse. Oft erscheint das Böse laut, mächtig und allgegenwärtig. Das Gute dagegen wirkt manchmal leise und unscheinbar. Doch die Botschaft des Evangeliums ist eindeutig: Das Gute hat bereits gesiegt. Jesus Christus hat die Macht der Sünde überwunden und den Weg zum Heil geöffnet.
„Ein feste Burg ist unser Gott“
Um seine Aussagen zu bekräftigen, zitierte Apostel Opdenplatz die zweite Strophe des Liedes „Ein feste Burg ist unser Gott“ aus dem Gesangbuch:
„Mit unsrer Macht ist nichts getan; wir sind gar bald verloren.
Es streit’t für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer er ist, er heißt Jesus Christ,
der Herr Zebaoth, und ist kein andrer Gott.
Das Feld muss er behalten.“
Die Worte dieses Liedes unterstrichen die zentrale Botschaft des Gottesdienstes: Aus eigener Kraft stoßen wir schnell an unsere Grenzen, doch Jesus Christus kämpft für die Seinen. Er ist der Sieger über Sünde, Angst und Tod. Deshalb dürfen Gläubige mit Zuversicht durchs Leben gehen – nicht, weil alles leicht ist, sondern weil Gott an ihrer Seite steht. Der Apostel machte Mut, sich auch in schwierigen Zeiten fest an den Herrn zu halten. Wer auf Christus vertraut, darf Hoffnung haben – auf Hilfe im Alltag ebenso wie auf die Vollendung bei der Wiederkunft Christi.
Gedanken aus den Predigtbeiträgen
Hirte Groß hob hervor, dass David bewusst auf die Waffen Sauls verzichtete. Seine Stärke lag nicht in einer besseren Ausrüstung, sondern allein im Vertrauen auf Gott. Zudem erinnerte er daran, dass jeder Mensch täglich neu entscheidet, ob er dem Guten oder dem Bösen Raum gibt. Eine wichtige Orientierung bieten dabei die Zehn Gebote.
Bezirksevangelist Blum stellte ein Wort aus dem Eingangsgebet des Apostels in den Mittelpunkt: Gott ist der „Allvollendende“. Der Herr vollendet das Werk, das er begonnen hat, und begleitet die Gläubigen auf ihrem Weg. Niemand müsse diesen Weg alleine gehen. Gott schenke jedem Einzelnen die Hilfe und Kraft, die zur Vollendung notwendig sind. Besonders der würdige Genuss des Heiligen Abendmahls stärke die Lebensgemeinschaft mit Jesus Christus und die Hoffnung auf die erste Auferstehung.
Musikalischer Ausklang
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlussgebet wurde der Gottesdienst durch das Orchester musikalisch abgerundet. Mit dem Stück „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ fand der Gottesdienst einen würdigen und hoffnungsvollen Abschluss.
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