65 Jahre Ehe – getragen von Treue, Glauben und dem gemeinsamem Vertrauen auf Gottes Begleitung: Die Eheleute Herbst empfingen in einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, dem 21. Juni 2026, den Segen zu ihrer Eisernen Hochzeit.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus dem Hebräerbrief: „Lasst uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn treu ist er, der sie verheißen hat“ (Hebräer 10,23). Für die festliche musikalische Gestaltung sorgten Orchester und Chor.
Bezirksevangelist Peter Blum rückte in der Predigt die christliche Hoffnung in den Mittelpunkt: die Wiederkunft Christi und die ewige Gemeinschaft mit Gott. Diese Hoffnung ist keine vage Erwartung, sondern gründet auf einer festen Gewissheit: Gott ist treu. „Auch wenn es im Leben manchmal auf und ab geht: Er ist unser himmlischer Vater und Gott. Du kannst dich darauf verlassen: Er ist treu.“
Woran zeigt sich Gottes Treue? Gott erfüllt, was er verheißt. Durch die gesamte Heilsgeschichte hindurch hat er sein Volk nicht verlassen, sondern seine Zusagen immer wieder bestätigt. „Der ewige Gott ist ein allvollendender Gott, was er beginnt, das vollendet er und ist durch nichts aufzuhalten.“
An der Hoffnung festhalten
Der Verfasser des Hebräerbriefs rief die Christen seiner Zeit dazu auf, trotz Sorgen und Bedrängnissen am Glauben festzuhalten. Diese Gewissheit gilt auch heute: Christen dürfen darauf vertrauen, dass Gott seine Verheißungen erfüllt. Die lebendige Hoffnung auf die Wiederkunft Christi schenkt bereits jetzt Frieden und Zuversicht, weil Leben und Zukunft in Gottes Hand liegen.
In seinem Mitdienen betonte Priester Michael Bischoff, wie wichtig es gerade in schwierigen Lebenssituationen ist, die Hoffnung nicht aufzugeben: „Wenn man im Leben nicht allein ist, lassen sich Herausforderungen leichter bewältigen. Das bedeutet nicht, dass es keine Belastungen mehr gibt, aber man muss sie nicht allein tragen. Gott ist immer an unserer Seite – mit ihm bist du nie allein.“
Die Jubilare im Mittelpunkt
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls folgte die Segenshandlung für das Jubelpaar. Die Eheleute Herbst blicken dankbar auf ihren gemeinsamen Lebensweg zurück. Seit ihrer Hochzeit im Jahr 1961 haben sie gemeinsam viele Freuden und Herausforderungen des Lebens getragen. Über viele Jahre hinweg bereicherten beide das Gemeindeleben durch ihr langjähriges Mitwirken in verschiedenen Chören der Kirche. Zudem diente Manfred Herbst viele Jahre als Diakon in der ehemaligen Gemeinde Hofheim.
In seiner Ansprache zur Segenshandlung betonte Bezirksevangelist Blum, dass der Segen weit mehr als ein guter Wunsch sei. Er sei göttliche Kraft, die in die Seele fließe, und eine geistliche Wegbegleitung für die kommende Zeit. Er unterstrich diesen Gedanken mit dem Wort aus 2. Korinther 13,13: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch!“. Anschließend spendete er den Eheleuten Herbst den Segen Gottes für ihren weiteren gemeinsamen Lebensweg.
Nach dem Gottesdienst nutzten die Gemeindemitglieder die Gelegenheit zur persönlichen Gratulation und Überbringung ihrer Segenswünsche. Bei sommerlichem Wetter klang der Festtag bei einem gemeinsamen Mittagessen in froher Gemeinschaft aus.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
