Immer am ersten Sonntag im Monat findet in Frankfurt-Höchst der Gemeindesonntag statt, so auch im Februar. Die gesamte Gemeinde war zum Gottesdienst und zum anschließenden Mittagessen beisammen. Insbesondere in der Co-Predigt wurde besonders auf die Kinder eingegangen.
Als Grundlage für den Gottesdienst am Gemeindesonntag im Februar diente das Bibelwort aus Apostelgeschichte 2,39: „Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird.“ In der Predigt wurde jeder Glaubende dazu aufgerufen, die Verheißung des Heils weiterzugeben. In einem Predigtbeitrag wurden insbesondere die Kinder angesprochen.
Eine gute Nachricht
Priester Andreas Rother zeigte den Kindern einen Briefumschlag und erklärte, dass normalerweise darin eine Nachricht enthalten sei. Gemeinsam versuchten sie nun diese Nachricht zu erkunden, ohne ihn anfänglich zu öffnen. Dazu fragte der Priester zunächst, wer schon einmal traurig, wütend oder gemein gewesen sei und wer schon einmal Angst gehabt habe. Nachdem sich alle meldeten, erklärte er, dass es „im Himmel“ so toll sei, dass es dort keine Angst, keine Tränen und keine Wut gebe, sondern alle nur noch fröhlich seien.
Anhand einer Situation von Jesus und seinen Jüngern beschrieb der Priester, wie man „in den Himmel“ gelangen könne: „Jesus war mit seinen Freunden - den Jüngern - unterwegs. Sie kamen in ein Dorf. Viele Eltern kamen mit ihren Kindern und wollten, dass Jesus sie segnet. Aber die Jünger waren genervt. Sie hatten Stress von der langen Reise und wollten sich ausruhen. Es kamen immer so viele Leute zu Jesus und jetzt auch noch die Kinder.“ Die Jünger wollten sie wegschicken, aber Jesus rief sie zu sich und sagte den Erwachsenen: Wenn ihr „in den Himmel“ kommen wollt, dann müsst ihr werden wie die Kinder.
Eine gute Nachricht weitergeben
„Hey, ist das ‘ne Nachricht“, freute sich der Priester und richtete sich an die Kinder: „Der liebe Gott hat euch lieb, genau so, wie ihr seid.“ Das sei so eine gute Nachricht, dass man sie weitergeben müsse. Um eine Nachricht weiterzugeben, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die Kinder versuchten eine Nachricht weiterzugeben, indem sie diese ins Ohr des Nächsten (per „Stille Post“) flüsterten. Ziel war es, die ursprüngliche Nachricht so genau wie möglich von Anfang bis Ende weiterzugeben.
Eine weitere Möglichkeit ist die Weitergabe einer Nachricht mit Gesang. Die Gemeinde sang passend dazu das Lied „Kommt, sagt es allen weiter“. Es handelt sich um ein Loblied, das die Botschaft von Jesus Christus und seinem Evangelium verbreitet. Der Text soll ermutigen, die gute Nachricht von Gottes Liebe und Erlösung allen Menschen weiterzusagen.
Als der geheimnisvolle Briefumschlag abschließend geöffnet wurde, enthielt er Einkaufswagen-Chips mit der Aufschrift „Gott liebt dich so, wie du bist“. Die Kinder durften diese Chips an die Gottesdienstteilnehmer verteilen. Im Anschluss feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl.
Nach dem Gottesdienst
Nach dem Gottesdienst stellte Priester Stephan Ludwig in einer kurzen Präsentation die Aufgaben des Gemeindegremiums und die Vorgehensweise der geplanten Wahl vor. Das Gemeindegremium wird von Geschwistern verschiedener Altersgruppen gebildet und berät und unterstützt bei organisatorischen und administrativen Tätigkeiten der Gemeinde. Im Eingangsbereich wird bis März ein Kasten stehen, in den man Vorschläge für Mitglieder des Gremiums einwerfen darf.
Anschließend feierten die Gottesdienstbesucher die Gemeinschaft mit einer großen Auswahl an Suppen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es wieder einmal ein schöner Gemeindesonntag war.
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