Was hat das zu bedeuten: Überall wo man hinschaut, sind in der Kirche Burgen. Am Sonntag, den 18. Februar 2024, fand in Frankfurt-Höchst der Bezirkskindergottesdienst statt. Diesem lag ein Bibelwort aus Sprüche 18,10 zugrunde: „Der Name des Herrn ist eine feste Burg; der Gerechte läuft dort hin und wird beschirmt.“
Schon beim Betreten der Kirche wurde man von einem imposanten Burgtor empfangen, das den Eingangsbereich zierte und auf den besonderen Gottesdienst einstimmte. Jeder Gottesdienstbesucher durfte über eine Zugbrücke gehen, um in das Kirchenschiff zu gelangen. Dort hingen an den Wänden Bilder, die unterschiedliche Burgen zeigten, und am Altar ergänzte eine Burg aus Klemmbausteinen den Blumenschmuck.
Nach dem gemeinsamen Lied „Von allen Seiten umgibst du mich“ stimmte Hirte Christopher Groß auf das Thema des Gottesdiensts ein, indem er die Kinder fragte, wer schon einmal auf einer Burg gewesen sei und wie diese aufgebaut war. Er berichtete, dass es sehr spannend ist, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen und erklärte den Unterschied zwischen einer Höhenburg und einer Grabenburg.
Gott schützt und versorgt
Nach dieser Einleitung teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf: Die 10 bis 14-Jährigen gingen mit dem Bezirksvorsteher in den angrenzenden vorbereiteten Nebenraum und Bezirksevangelist Peter Blum diente den jüngeren im Kirchenschiff. Bei den Älteren wurden die einzelnen Bestandteile der Burg besprochen: was sie bedeuten und was sie für eine Funktion haben. Im zweiten Schritt wurde diese Erkenntnis auf das eigene Leben transferiert: Was sind die Angreifer im Leben und für was stehen die Mauern?
Zur gleichen Zeit wurden die jüngeren Kinder plötzlich mit weichen Bällen beworfen, die Angreifer im Alltag symbolisierten. Um den Kindern zu zeigen, wie sie sich in solchen Situationen sicher fühlen können, wurde im Raum eine Burg aus Decken aufgebaut. Die Kinder wurden ermutigt, in diese Burg zu flüchten, dort fanden sie Schutz und Geborgenheit. Während sie nun in dieser Burg saßen, erzählte der Bezirksevangelist, dass man sich bei Gott immer sicher fühlen und mit ihm über alles sprechen könne. Insbesondere in der Gemeinschaft der Gläubigen könne man miteinander und füreinander beten. Ein besonderes Gebet sei das „Unser Vater“, da man in dieses alles hineinlegen könne. Dies beteten die Kinder daraufhin in ihrer Burg. Anschließend versorgte die Burgküche die Kinder mit einer Kleinigkeit zum Essen. Peter Blum übertrug dies auf das Heilige Abendmahl, dass die Seele mit Speise versorge.
Zur Feier des Heiligen Abendmahls kamen alle Kinder wieder zusammen ins Kirchenschiff. Die Kinder, die am vorherigen Tag am Workshoptag teilnahmen, trugen zuvor das Lied „Das Gebet eines Kindes“ vor. Insgesamt war der Gottesdienst zum Thema „Gott ist wie eine Burg“ eine besondere Erfahrung. Die Dekoration, die Predigt und die Gemeinschaft der Gläubigen trugen dazu bei, dass sich jeder in der sicheren Obhut Gottes geborgen fühlte. Anschließend blieben viele Kinder noch zum Mittagessen beisammen.
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