Zum Open-Air-Kindergottesdienst „Bad Usidorf“ - eine Kooperation der Gemeinden Bad Homburg, Usingen und Friedrichsdorf - fanden sich am Sonntagmorgen, dem 9. Juni 2024 um 10:00 im Garten der Gemeinde in Friedrichsdorf 25 Personen, darunter 13 Kinder, ein.
Hauptinhalt des Gottesdienstes waren die Früchte, die das Wirken des Heiligen Geistes Geistes hervorbringen kann. Dem Gottesdienst lag das Textwort aus Matthäus 7, Verse 17 und 20 zugrunde: „So bringt ein jeder Baum gute Früchte, aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“
Priester Staack, der den Gottesdienst leitete, fragte die Kinder zunächst, ob es den Heiligen Geist denn noch gäbe und wie man diesen spüren könne. Dass es den Heiligen Geist noch gibt, waren sich die Kinder schnell einig, aber mit dem Spüren wurde es dann schon schwieriger. Priester Staack lenkte die Kinder darauf hin, dass man den Heiligen Geist im Gottesdienst erleben könne und dass dieser auch Auswirkungen haben könne, wie im heutigen Textwort verlesen, nämlich dass dieser gute Früchte hervorbringe. Der heilige Geist wirke in uns, wirke in seinem Haus und im Gebet.
Gute und schlechte Früchte erkennen
In einem interaktiven Teil wurden verschiedene Früchte, gute und schlechte, benannt und die Kinder berieten eifrig miteinander, ob es sich beispielsweise bei Güte, Freundlichkeit, Hass, Neid oder Selbstbeherrschung um gute oder schlechte Früchte handele. Die guten Früchte, die auf Buntpapier dargestellt waren, pinnten die Kinder oben an einen imaginären Menschen auf einer Stellwand, die schlechten unterhalb der Füße.
Im weiteren Verlauf trugen zwei Kinder einen Dialog vor, in dem es um eine vergessene Verabredung und einen daraus entstandenen Konflikt ging, den beide aber mit der Kraft des Heiligen Geistes, mit Güte, Freundlichkeit und Vergebungsbereitschaft beilegen konnten.
Eben diese Vergebungsbereitschaft pinnte Priester Staack in Form einer Ananas noch als letzte Frucht in die Mitte des Männchens - direkt in Höhe des Herzens.
Nach der Sündenvergebung, der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlusssegen nahm ein lebhafter Gottesdienst mit dem gemeinsam gesungenen „Hallulu“ ein freudiges Ende. Im Anschluss konnten sich die Kinder noch mit Saftschorle, Gummifrüchten, Melonenstückchen und Minipizzen ein wenig stärken, bevor sie wieder ihre Heimreise antraten.
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