Am Sonntag, 27. Oktober 2024, kam die Gemeinde mit ihrem neuen Vorsteher, Bezirksevangelist Peter Blum, zusammen, um Gottesdienst zu feiern und gemeinsam zu erleben, wie die kleine Mia Luisa die Heilige Wassertaufe empfängt.
Nach dem Vorlesen des Bibelwortes aus Matthäus 5,16 „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ ging der Gemeindevorsteher zunächst auf die strahlenden Augen der Sänger bei deren Eingangslied ein.
Das Chorlied „Gottes Liebe, Gottes Gnad“, ein wahrer Klassiker, besingt im Refrain die kleine Leuchte, die Jesus jedem in die Hand gibt, um sein Licht in die Dunkelheit strahlen zu lassen. Evangelist Blum wünschte, dass der Inhalt auch für Mia zum Klassiker werden möge und die Seele immer aufs Neue erhellen könne.
Jesus als Quelle des Lichts zeige Gottes Wesen und fürsorgliche Liebe. Das könne auch jeder, indem er die „kleine Leuchte“ erstrahlen lasse. Durch die Taufe sei man mit dem Leib Christi verwachsen und daraus erwachse auch die Sicherheit, niemals allein zu sein. Gottes Plan – nicht nur für Mia – lasse sich mit zwei Worten zusammenfassen: Ewiges Heil!
Priester Axt vertiefte in seinem Predigtteil erneut die Gedanken zum Licht. Jeder sei ein Leuchtmittel und Gott schenke den Strom. Man solle aber keinen „On-Demand-Glauben“ pflegen, bei dem man die Steckverbindung nur im Bedarfsfall nutze. Durch die Gotteskindschaft entstehe eine dauerhafte Verbindung und daraus ein tiefes Vertrauensverhältnis zu Gott, so wie es auch kleine Kinder zu ihren Eltern haben.
Jeder, der dieses vorlebe, strahle auch glaubhaft in die jenseitige Welt, für die am kommenden Sonntag wieder besonderes und ewiges Heil bereitet werden könne.
Niemals allein
Nach dem Unser Vater und der Sündenvergebung sang der Chor gemeinsam mit den vielen Kindern aus dem Kinderlied von Dirk Pfau „Dass du da bist ist ein Wunder Gottes“ zur Vorbereitung der Taufhandlung.
Für Mia hatte der Gemeindevorsteher ein sehr altes Wort ausgewählt: 2. Mose 13,22 „Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht.“ Genauso gelte auch heute das Versprechen Gottes, dass Mia nie allein sei. Die Taufe sei das erste Näheverhältnis zu Gott, die Aufnahme des Täuflings in die Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben. Aber es seien auch die Familie und Gemeinde gefordert, ein lichtvolles und gebetsreiches Glaubensumfeld für Mia, ihre beiden Geschwister und den Nächsten zu schaffen.
Nach der anschließenden Feier des Heiligen Abendmahls mit der ganzen Gemeinde, zu der der Vorsteher allen Kindern persönlich die Hostie austeilte, endete der Gottesdienst mit einem Dankgebet, dem Segen Gottes und einem Loblied des Chors.
Die Familie lud im Anschluss alle Anwesenden zu einem liebevoll bereiteten Buffet und zur Gemeinschaft ein. So hatten alle die Gelegenheit, die dankbaren Eltern, die beiden größeren Geschwister und Großeltern herzlichst zu beglückwünschen.
28. Oktober 2024
Text:
Regina Hoffmann
Fotos:
Regina Hoffmann,
Michael Schütrumpf
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