Am vergangenen Sonntag, 4. Mai 2025, fand in Bad Vilbel im Rahmen des Gottesdienstes die feierliche Konfirmation von Hanna und Silas statt. Als Bibelwort zur Konfirmation diente Philipper 2,4: „Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“
Der Gemeindevorsteher, Bezirksevangelist Peter Blum nahm Bezug auf das Chorlied zum Gottesdienstbeginn „Kehr bei mir ein und segne mich auch heut“ und gratulierte den Konfirmanden zu ihrer Entscheidung, sich öffentlich zu Gott zu bekennen. Er hob hervor, dass Gottes Segen ein Leben lang hält.
Den Gedanken des Bibelverses aufnehmend ermutigte er die jungen Christen, sich stets in den Dienst Gottes und des Nächsten zu stellen und Gutes zu tun. Dabei sei es auch wichtig, sich um die eigene Seele zu kümmern. „Ihr habt ein Recht darauf, Freude zu haben“, rief ier hnen zu und unterstrich die Bedeutung an den Geboten, Gott in den Mittelpunkt zu stellen aber auch den Nächsten lieben wie sich selbst. Die Entschlossenheit sei wichtig und die Befähigung, sich und anderen Gutes zu tun resultiere aus der unendlichen Liebe Gottes.
Predigtteil des Konfirmandenlehrers
Der Konfirmandenlehrer und stellvertretende Bezirksvorsteher Nicola Krieg, der zum Mitdienen gerufen wurde, erklärte, dass Segen nicht an irdischem Reichtum gemessen werde, sondern an dem inneren Frieden und der Liebe im Herzen, die man erleben könne, wenn man Gutes tue. Er könne versprechen, dass Gott zu allem Kraft schenke, wenn man IHN suche und sich ihm nahe.
Mit der bekannten Bibelstelle aus Matthäus 6,33 „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ ermutigte er dazu, den Glauben an erste Stelle zu setzen, denn Gottes Gerechtigkeit sei für alle Menschen vollkommen und nicht von persönlichen Interessen abhängig, wie es bei den Menschen der Fall ist.
Nach dem Unser Vater und der Freisprache von Sünden verlas Priester Krieg den Grußbrief von Stammapostel Jean-Luc Schneider, dem Leiter der Neuapostolischen Kirche International. Danach traten die jungen Gläubigen vor den Altar. Bezirksevangelist Blum gab ihnen für den Moment, ab dem sie nun die Verantwortung für ihr Glaubensleben übernahmen, noch einen alltagstauglichen Gedanken mit auf den Weg: „Ans Leben glauben und im Glauben leben.“
Er fragte die Konfirmanden anschließend, ob sie Gott im Glauben und Vertrauen folgen und IHN zu ihrem Lebenszentrum machen wollten. Gemeinsam mit der ganzen Gemeinde trugen sie das Konfirmationsgelübde vor und empfingen durch Handauflegung den Konfirmationssegen. Nach dem Heiligen Abendmahl endete der Gottesdienst mit Schlussgebet und -segen.
Den liturgischen Ablauf unterstrich auch die musikalische Umrahmung durch inhaltsreiche Lieder des Chores.
Bei sonnigem Wetter gab es noch Gelegenheit zu gratulieren und mit Sekt und O-Saft anzustoßen.
5. Mai 2025
Text:
Regina Hoffmann
Fotos:
Regina Hoffmann
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