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Beauftragung - Hebräer 6,11

Gottesdienst mit Ruhesetzung und Vorsteherwechsel in Frankfurt-Höchst

 

Am 2. Februar 2025 feierte Apostel Gert Opdenplatz einen Gottesdienst in Frankfurt-Höchst. In diesem Gottesdienst versetzte er altersbedingt drei Amtsträger in den Ruhestand: Hirte Bernd Zimmermann (Gemeindevorsteher), Priester Roger Faltins (Gemeindevorstehervertreter) und Priester Claus Mühl.

Beim Betreten des Kirchenschiffs fiel der prächtige Blumenschmuck des Altars sofort ins Auge. Dieser Anblick war nicht nur schön, sondern trug auch eine tiefere Bedeutung, wie die Blumenschmücker berichteten: Links vor dem Altar standen drei unterschiedlich farbige Gestecke, die die drei zukünftigen Ruheständler symbolisierten. Diese Amtsträger haben die Gemeinde über viele Jahre mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrer Liebe geprägt. Die Gestecke sind ein Ausdruck der Dankbarkeit, die in den Herzen der Gemeinde lebt.

In dem zentralen Gesteck vor dem erhöhten Teil des Altars dominierten rote Blumen. Sie symbolisieren den zukünftigen Vorsteher und stehen für die Liebe, Freude und Wertschätzung der Gemeinde. Die roten Blumen wurden von den drei Blumenfarben der in den Ruhestand tretenden Amtsträger umrahmt. Dies verdeutlicht auf der einen Seite die Verbundenheit und auf der anderen Seite die Einheit im Glauben.

An diesem Sonntagmorgen durchzog eine besondere Atmosphäre die Gemeinde. Der Gottesdienst, zu dem auch Freunde, Familie und Wegbegleiter der Neu-Ruheständler erschienen und zu dem die Gemeinden Kelkheim und Bad Homburg per Übertragung angeschlossen waren, stand unter dem Bibelwort aus Prediger 11,4: „Wer auf den Wind achtet, der sät nicht, und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht.“ Zu Beginn betonte der Apostel seine Freude über die zahlreichen anwesenden Kinder im Gottesdienst. Um sie aktiv einzubeziehen, wählte er passende Lieder und sprach sie mit kindgerechten Beispielen an.

Tue Gutes: Jetzt!

Apostel Opdenplatz machte in seiner Predigt deutlich, dass das Warten auf optimale Voraussetzungen dazu führe, dass man niemals mit der Arbeit beginne und folglich auch keinen Erfolg habe. Das diesjährige Jahresmotto soll dazu ermutigen, aktiv Gutes zu tun, ohne zu zögern oder auf den perfekten Moment zu warten. Der Apostel rät, „jetzt“ zu handeln und verdeutlicht, dass Ausreden für Untätigkeit, die aus einem Mangel an Motivation kommen, nicht dienlich seien.

Oft begegnen Menschen anderen nicht mit Toleranz. Es scheint, als sei es nicht mehr zeitgemäß, den Nächsten zu achten und ihm einen Fehler zu vergeben. Trotz gesellschaftlichem „Gegenwind“ solle man auf den Nächsten zugehen und entschlossen sein, Gutes zu tun. Das Gute solle zu einem Teil des eigenen Wesens werden.

In der Heiligen Schrift wird das Bild von „leeren Wolken“ verwendet. Leere Wolken symbolisieren Menschen, die Versprechen geben, sich jedoch nicht daran halten. Apostel Opdenplatz mahnte: „Lasst uns keine leeren Wolken sein.“ Es sei Sünde, wenn jemand absichtlich etwas Falsches sage, so der Apostel, aber auch, wenn man etwas sage, das den anderen absichtlich in eine falsche Denkrichtung führw. Es sei wichtig, sich an Jesus zu orientieren, der ein Vorbild in der Wahrheit und im Tun von Gutem sei.

Letztes Mitdienen der drei Amtsträger

In seiner letzten Predigtzugabe erinnerte Hirte Bernd Zimmermann, dass Gutes tun „aktiv handeln“ bedeute. Das vorherige Jahresmotto sei nun nicht einfach abgehakt, sondern bleibe weiterhin gültig; Das Gebet für all jene, die nahe stehen, sei weiterhin wichtig und gut. Er erinnerte daran, dass wir die Nähe Jesu suchen und uns gemeinsam auf seine Wiederkunft vorbereiten sollen.

Priester Claus Mühl ging auf das Lied der Kinder „Gott ist die Liebe“ ein. Die Gemeinschaft mit Gott könne im Gottesdienst gesucht und gefunden werden. Im Gottesdienst zeige Gott den Weg zu sich. Um das Gute zu tun, könne man sich an Jesus Christus orientieren.

Angeregt vom Lied des Orchesters „Meine Seele ist stille zu Gott“ riet Priester Roger Faltins, sich auch mal bewusst in die Ruhe und Stille zu begeben, um im Gebet den Willen Gottes zu erfahren. Es gelte, nicht abzuwarten, etwas Gutes zu tun, sondern direkt damit anzufangen.

Ruhesetzung und Ernennung

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, das durch Priester Nicola Krieg vorbereitet wurde, erfolgte die Ruhesetzung des Hirten und der beiden Priester. Der Apostel dankte in seiner Ansprache zunächst den Ehefrauen für ihr Wirken innerhalb der Familie und als Seelsorgerinnen. Daraufhin sprach er seinen Dank an die drei Amtsträger aus, die in verschiedenen Gemeinden ihren Dienst verrichtet hatten. Er dankte ihnen für ihre Liebe und Treue, aber auch dafür, dass sie für die Kinder kindgerechte, für die Jugend jugendgerechte und für die Senioren seniorengerechte Prediger waren.

Als Geleit in den bevorstehenden Ruhestand zitierte der Apostel aus Hebräer 6,9-10 „Was aber euch angeht, ihr Lieben, […] Gott ist nicht ungerecht, dass er vergäße euer Werk und die Liebe, die ihr seinem Namen erwiesen habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dient.“

Den nachfolgenden Bibelvers – Hebräer 6,11 – gab der Apostel dem zukünftigen Vorsteher mit: „Wir begehren aber, dass jeder von euch denselben Eifer beweise […].“ Damit sei zwar die ganze Gemeinde gemeint, aber im jetzigen Moment besonders der zukünftige Vorsteher.

Eingeleitet mit einem Gebet, entließ der Apostel den Hirten und die zwei Priester aus ihrer aktiven Verantwortung für die Gemeinde und aus ihrem Amtsauftrag. Als neuen Gemeindevorsteher für Frankfurt-Höchst beauftragte er durch Handauflegung und Segen Priester Michael Bischoff (40). Er wird zukünftig in seiner Aufgabe von weiteren acht Geistlichen im Priesteramt und drei im Diakonat unterstützt.

Dankbarkeit und Freude

Nach dem Gottesdienst, der vom Kinderchor, dem Orchester, dem Männerchor und dem Gemeindechor umrahmt wurde, bekamen die vier Geistlichen je eine Schatztruhe überreicht. In diesen Truhen befanden sich Briefe der Gemeindemitglieder, die darin ihre Liebe und Dankbarkeit ausdrücken. Anschließend hatten alle Gottesdienstteilnehmer die Möglichkeit, den Ruheständlern ihren Dank per Händedruck und Umarmung sowie dem neuen Vorsteher ihre Glück- und Segenswünsche entgegenzubringen.

Es schloss sich ein vom Gemeindegremium organisiertes Fest im Gemeindesaal und im beheizten Gartenzelt an. Es gab einen Sektumtrunk, um auf die neuen Lebensabschnitte anzustoßen. Zudem wurde ein Grillbuffet vorbereitet, wozu die Gemeindemitglieder verschiedene Salate, Nachtische und Kuchen mitgebracht hatten. Es war rundherum ein Zusammensein, das von Freude und Liebe geprägt war.

Anmerkungen zu den Ruheständlern

Bernd Zimmermann

Hirte Bernd Zimmermann (65) diente fast auf den Tag genau 41 Jahre als ehrenamtlicher Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche. Am 29.1.1984 empfing er das Amt eines Unterdiakons für die Gemeinde Frankfurt-Oberrad und drei Jahre später das Amt des Diakons.

Im September 1991 wechselte Bernd Zimmermann mit seiner Familie in die Gemeinde Frankfurt-Zeilsheim, in der er sich ebenfalls als Amtsträger einbrachte. Nachdem er im April 1997 das Amt des Priesters empfing, übernahm er 2009 die Aufgabe des Vorstehers für die Gemeinde Frankfurt-Zeilsheim und 2017 zusätzlich für die Gemeinde Frankfurt-Griesheim.

Seit dem Zusammenschluss am 6.1.2019 der Gemeinden Zeilsheim, Griesheim und Höchst leitete Bernd Zimmermann die neugegründete Gemeinde Frankfurt-Höchst. Sein unermüdlicher Einsatz und seine warmherzige Art prägten die Gemeinde und ließen sie zu einer lebendigen Gemeinschaft werden.


Roger Faltins

Priester Roger Faltins (65) diente seit dem 9.11.1977 in der Neuapostolischen Kirche als ehrenamtlicher Seelsorger, zunächst im Unterdiakonenamt und dann im Diakonenamt für die Gemeinde Bad Soden. Im Juni 1996 empfing er das Amt des Priesters und wechselte im September 2006 in die Gemeinde Oberursel, die er als Vorsteher bis zum 21.11.2012 leitete.

Nachdem Roger Faltins über vier Jahre in der Gemeinde Bad Homburg als Priester diente, wurde er für die Gemeinde Frankfurt-Zeilsheim angefragt. Dem Ruf folgend wechselte er in eine Gemeinde, die ihm erstmals die Möglichkeit bot, fußläufig die Gottesdienste zu besuchen. In der dortigen Kirche diente er als Priester bis zu ihrer Profanierung. Auch in der neugegründeten Gemeinde Frankfurt-Höchst diente Roger Faltins als Priester und übte seit Juli 2021 den Auftrag des Gemeindevorstehervertreters aus.


Claus Mühl

Priester Claus Mühl (66) diente bereits seit seinem 18. Lebensjahr als ehrenamtlicher Seelsorger in der Neuapostolischen Kirche, anfangs als Unterdiakon in der Gemeinde Frankfurt-West und dann in Frankfurt-Sossenheim.

Nach seiner Ordination zum Priester im Juli 1986 diente Claus Mühl zunächst in Frankfurt-Sossenheim. Als die Gemeinde geschlossen werden musste, wurde er nach Frankfurt-Praunheim überwiesen. Seit dem 4. Oktober 1992 war Claus Mühl in der Gemeinde Frankfurt-Höchst bis heute aktiv. Zwischendurch wurde ein Dirigent in der damaligen Gemeinde Frankfurt-Schwanheim benötigt, sodass er in der Zeit von 2008 bis 2011 auch die Nachbargemeinde als Priester unterstützte.

Beauftragung - Hebräer 6,11

9. Februar 2025
Text: Bärbel Bischoff
Fotos: Andreas Rother

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Apostel Gert Opdenplatz in Frankfurt-Höchst
Altar mit Blumenschmuck
„Wir halten alle zusammen“
Gemeindechor vor dem Gottesdienst
Apostel Gert Opdenplatz am Altar
Apostel Gert Opdenplatz spricht zu den Kindern, die in den ersten Reihen sitzen
Orgelspiel
Gemeindechor
Orchester
Kinderchor
Kinderchor mit Triangel
Hirte Bernd Zimmermann
Priester Claus Mühl
Priester Roger Faltins
Priester Nicola Krieg
Männerchor
Ruhesetzung - Hebräer 6,9+10
Segenswünsche zur Beauftragung
Segenswünsche zur Beauftragung
Kuchen zum Ruhestand
 

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