Am 16. März 2025 feierte Priester Daniel Schütrumpf den Jugendgottesdienst in Bad Vilbel. Dabei legte uns der Priester ins Herz, dass Gott uns über alles andere stellt und uns dazu auffordert, Gott auch an erste Stelle zu setzen.
Das Bibelwort stammte aus Matthäus 13,46: „… und da er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.“
Mit den zwei Gleichnissen (siehe Grafik) möchte uns Jesus zeigen, dass uns das Himmelsreich so wertvoll sein solle, wie dem Menschen der Schatz oder dem Kaufmann die Perle, sodass wir alles dafür geben.
Daraufhin fragte uns der Priester, wofür wir in unserem Leben alles geben würden. Dass uns Karriere, Hobbys etc. wichtig sind, sei nicht falsch, aber Gott rät uns, ihn nicht zu vergessen und ihm einen entsprechenden Platz in unserem Herzen zu behalten.
„Sammelt euch aber Schätze im Himmel, denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ (Matthäus 6, 20–21):
Aber was ist das für ein Schatz, den wir sammeln können? Es ist die Gewissheit, dass Gott für uns alles geben würde. Unabhängig von der Situation; Gott ist zu 100 % für uns da! Gott liebt dich bedingungslos und er kommt wieder. Das ist Gottes Schatz für uns. Mit ihm ist alles möglich, nimm ihn also mit in deinen Alltag.
„Mit dem Herrn fang alles an“: Direkt am Morgen oder vor schwierigen Situationen können wir Gott in unser Leben einbinden (Gemeindegesangbuch 32).
Diesen Schatz sollen wir nicht für uns behalten und beiseitelegen, sondern wir sollen damit arbeiten:
- Wir wollen uns an Gott orientieren und Liebe walten lassen,
- „Dein Wille geschehe“: durch unser Vertrauen in Gott arbeiten wir mit dem Schatz,
- „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“
Bei seiner Mitpredigt trat Priester Krieger rechts vor den Altar und stellte zwei Fragen: „Womit sind wir heute Morgen aufgewacht?“ „Was ist uns heilig?“
Auf einem Flipchart zeichnete er eine Waage mit vielen Armen mit der Bezeichnung „Ich“ in der Mitte. Alles ist ein Teil des Lebens, und konzentrieren wir uns auf eine bestimmte Sache, gewichtet sich die Waage in diese Richtung.
Der Priester schaffte hier eine Verbindung zum Autofahren: Wohin und wie schnell wir fahren, ist unsere Entscheidung. Manchmal geben wir viel Gas bei der Verlagerung von einem Ziel zum nächsten, sodass wir driften. Hier kommt wieder die Frage: "Was ist uns wirklich heilig?" Gott kann uns dabei helfen: Geben wir zu viel Gas in eine Richtung, können wir uns an Gott wenden und er hilft uns, gegenzulenken. Denn wir sind Gott heilig. Er sandte Jesus, um die Trennung zwischen Gott und den Menschen aufzuheben. Das ist Heiligkeit!
Am Ende des Gottesdienstes wissen wir: Wir sind Gott wichtig; wir sind ihm sogar heilig! Und er möchte, dass er für uns im Leben genauso wichtig wird. Diesen Schatz wollen wir nicht für uns behalten. Wir wollen damit arbeiten, indem wir lieben, vertrauen und Gutes tun.
Im Anschluss an den Gottesdienst war noch Gelegenheit, bei einem Imbiss, Zeit miteinander zu verbringen.
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