Der Bezirksjugendgottesdienst in der Gemeinde Neu-Isenburg begann musikalisch mit dem Lied „Think about His Love“, das die Gemeinde gleich zu Beginn auf die zentrale Botschaft des Gottesdienstes einstimmte: sich der Liebe Gottes bewusst zu werden und darüber nachzudenken, wie sehr Gott jeden einzelnen Menschen liebt.
Der Jugendchor bereicherte den gesamten Gottesdienst mit seiner Musik und schuf damit eine besonders lebendige Atmosphäre.
Als Bibelwort des Gottesdienstes diente 1. Petrus 2,21: „Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen.“
In der Predigt wurde anhand einer persönlichen Begebenheit aus der Schulzeit verdeutlicht, wie wichtig es ist, mutig zu seinem Glauben zu stehen. Der Priester erzählte, wie er sich als Schüler als Einziger meldete, als ein Lehrer fragte, wer noch an das glaube, was in der Bibel steht. Jahre später erfuhr er von einer Mitschülerin, dass dieser Mut sie tief beeindruckt und ihr geholfen habe, selbst über ihren Glauben nachzudenken. Daraus wurde deutlich: Auch kleine Entscheidungen und Handlungen können große Auswirkungen auf andere Menschen haben.
Orientierung am Handeln Jesu
Die Jugendlichen wurden dazu ermutigt, sich im Alltag am Vorbild Jesu zu orientieren. Jesus habe aus Liebe gehandelt, mehr gegeben als erwartet und Menschen geholfen. Diese Liebe solle auch im Umgang miteinander sichtbar werden. Passend dazu wurde aus Römer 12,9–21 gelesen, wo zur aufrichtigen Liebe, zur Geduld, zu Hilfsbereitschaft und zum Frieden mit allen Menschen aufgerufen wird.
Mehrere Beiträge betonten, dass der Glaube nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine bewusste Entscheidung ist. Wer den Blick auf Jesus richtet, kann Orientierung und Kraft für das Leben finden. Gleichzeitig wurde daran erinnert, dass Gottes Liebe jedem Menschen gilt – unabhängig davon, ob man immer mutig ist oder auch einmal zögert.
Im weiteren Verlauf wurde die Bedeutung der Liebe im Alltag hervorgehoben: im Umgang mit Mitmenschen, im Mut, auf andere zuzugehen und Gutes zu tun. Die Gemeinde wurde eingeladen, im Rückblick auf die eigene Woche zu überlegen, wo Liebe sichtbar geworden sei und wie sie künftig noch stärker gelebt werden könne.
Ein weiterer Gedanke betraf den Blickwinkel im Leben: Wer seinen Blick auf Jesus richtet, erhält Orientierung – vergleichbar mit dem Autofahren, wenn man nicht auf das Hindernis, sondern auf den richtigen Weg schaue..
Gemeinschaft und Freude im Anschluss
Im Anschluss an den Gottesdienst ging die Gemeinschaft in einen fröhlichen und offenen Austausch über. Bei frisch gebackenen Waffeln, Gesprächen in der Frühlingssonne und gemeinsamer Zeit am Tischkicker blieben die Jugendlichen noch lange zusammen. So klang der Sonntag in einer schönen Atmosphäre der Begegnung und Gemeinschaft aus.
13. März 2026
Text:
Markus Dreimann
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