Mit dem Textwort aus Philipper 2, Vers 4 „Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem anderen dient“, hielt Apostel Gert Opdenplatz am Sonntag, den 11. Mai 2025, die Konfirmation in Frankfurt-Nord.
Zu Beginn des Gottesdienstes ging der Apostel auf den Muttertag ein, der ebenfalls an diesem Tag gefeiert wurde. Wieviel Anteil eine Mutter im Besonderen auch an der Entwicklung der Kinder im Glauben habe, könne nur jedes Kind selbst beurteilen, aber es sei sicher nicht unerheblich.
In seiner Ansprache an die Konfirmanden betonte der Apostel, dass vieles im Leben möglich und erlaubt sei – solange es im Einklang mit Gottes Willen stehe. Dabei gelte es stets, den Blick nicht nur auf sich selbst zu richten, sondern auf das, was anderen dient. Ein Beispiel: Statt sich in der Schule an Ausgrenzung und Mobbing zu beteiligen, sei es besser, mutig gegen das Unrecht aufzustehen. Eindrücklich schilderte der Apostel auch ein Kunstwerk, das zunächst nur das Wort ICH in goldenen Buchstaben zeigte – bei näherem Hinsehen aber den Satz offenbarte: „Nimm dICH selbst nICHt so wICHtig.“
Im Gottesdienst durften beide Väter einen Predigtbeitrag beisteuern und gaben beiden gut gemeinte Ratschläge mit auf ihren künftigen Glaubensweg.
Segen zur Konfirmation
Die Segenshandlung begann mit dem Verlesen eines Briefes einer Diakonin, im Anschluss folgten gesprochene Segensworte einer jungen Schwester aus der Gemeinde – begleitet von leiser Orgelmusik, die dem Moment einen besonderen Ausdruck verlieh.
Im Rahmen der Handlung sprach der Apostel die beiden Jugendlichen noch einmal direkt an und ermutigte sie, Verantwortung im Glauben zu übernehmen. Als symbolisches Zeichen erhielten die Konfirmanden – wie es in Frankfurt-Nord zur schönen Tradition geworden ist – von den letztjährigen Konfirmanden einen „goldenen“ Wanderstab überreicht. Besonders bewegend: Der Bruder eines Konfirmanden konnte den Stab an seinen jüngeren Bruder weitergeben.
Geschenke der Jugend und Weiteres
Im Anschluss überreichte der Jugendleiter der Gemeinde jedem Konfirmanden ein Gesangbuch mit der Einladung, sich gerne im Chor zu engagieren. Außerdem erhielt jeder ein „Freundschaftsbuch“ in dem sich ihre Freunde, weitere Jugendliche oder weitere Wegbegleiter eintragen können.
Nach dem Gottesdienst durften die beiden Konfirmanden die Glückwünsche ihrer Familien und der ganzen Gemeinde entgegennehmen.
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