Der ökumenische Gottesdienst am Beginn eines neuen Jahres ist inzwischen eine gute Tradition in Bockenheim. Dabei schließen sich die fünf christlichen Kirchengemeinden zum gemeinsamen Jahresauftakt zusammen. In 2026 ist die Neuapostolische Kirche Frankfurt-West Gastgeber. Er steht unter der Überschrift „Gottes Wort in einer lauten Welt“.
Noch vor Gottesdienstbeginn an diesem 25. Januar stimmt der Posaunenchor Blech InTakt auf dem Vorplatz der Kirche Besucher auf das Ereignis ein, ehe nach der Begrüßung durch den Vorsteher, Priester Rüdiger Saur, Pastoralassistentin Ylva Kerbeck von der Katholischen Gemeinde St. Marien das Eingangsgebet spricht. Kurzandachten von Pfarrer Christopher Weber, Alt-Katholische Gemeinde, Pfarrerin Katharina Rühe, Evangelische Brüdergemeine Rhein-Main, und Kirchenvorstandvorsitzender Rainer Muhs als Vertreter der leider erkrankten Pfarrerin Dr. Charlotte Eisenberg, Evangelische Gemeinde Bockenheim, stellen heraus, wie wichtig es ist, sich in dem Lärm unserer Tage das Aufmerken auf Impulse von oben zu bewahren, denn, so das Schlusswort von Pfarrer Weber: „Gott ist der Leiseste von allen.“
Ein Chor, an dem sich auch Sängerinnen und Sänger aus mitwirkenden Gemeinden beteiligen, der Posaunenchor sowie mit der Gemeinde gesungene Lieder umrahmen die zum Nachdenken anregenden kurzen Andachten. Um „Gottes Wort in einer lauten Welt“ auf andere Weise greifbar zu machen, nehmen sämtliche Teilnehmer an einem launigen Experiment auf Grundlage von „Stille Post“ teil.
Nach den von Vertretern und Vertreterinnen aller fünf beteiligten Kirchen gesprochenen Fürbitten, einer Schweigeminute und dem gemeinsam gesprochenen „Unser Vater“ bittet Ylva Kerbeck Frau Brigitte Bruckschen-Levin, die Straßenambulanz St. Elisabeth vorzustellen, der der Ertrag der Kollekte zugedacht ist.
Das Schlussgebet spricht wieder Ylva Kerbeck, ehe die Geistlichen die Hände zum Segen erheben. Unterstützt durch Orgel und Posaunenchor singt nun die Gemeinde: Großer Gott, wir loben dich. Bevor Priester Saur alle Anwesenden zum Imbiss in die unteren Räume einlädt, bittet er Frau Claudia Korenke, stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin, um ein Grußwort, in dem sie unterem anderen darauf verweist, wie wichtig die Stimme der Kirchen in diesen unruhigen Tagen ist.
Die Gottesdienstbesucher strömen in die Kirche
27. Januar 2026
Text:
Fritz Nicolaus
Fotos:
Sandra Escher
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