In Abstimmung mit Apostel Opdenplatz hielt Bischof Matthias Schäfer seinen ersten Entschlafenengottesdienst als Bischof in der Gemeinde Frankfurt-Nord. Für ihn wie auch für die Gemeinde war es ein besonderer Moment: ein erster Gottesdienst dieser Art im neuen Amt – getragen von Erwartung, innerer Sammlung und spürbarer Gemeinschaft.
Zu Beginn seiner Predigt wandte sich der Bischof in besonderer Weise an die Kinder der Gemeinde. Mit einfachen, klaren Worten erklärte er das Geschehen um die Auferweckung des Lazarus. Dabei stellte er heraus, wie kraftvoll und persönlich Jesu Worte waren: „Komm heraus, Lazarus.“ Zwei Worte – und doch voller göttlicher Autorität, voller Leben und Hoffnung.
Gerade diese persönliche Ansprache machte deutlich, dass Jesus jeden Einzelnen kennt und ruft. Nicht allgemein, nicht anonym – sondern ganz konkret und individuell. Diese Botschaft galt nicht nur Lazarus, sondern gilt bis heute jedem Menschen.
Jesus passt zu allen – das Memory-Spiel
Vertieft wurde dieser Gedanke durch die Co-Predigt von Diakonin Gehring, die den kindgerechten Teil des Gottesdienstes übernahm. Sie nutzte das Bild eines Memory-Spiels, um anschaulich zu machen, wie Jesus zu jedem Menschen passt. Dabei ging es nicht nur um die Karten, die bereits einander zugeordnet sind, sondern auch um jene, die vergessen wurden oder noch nie aufgedeckt wurden – Menschen, die vielleicht bislang keinen Bezug zu Jesus erlebt haben.
Jede Karte im Spiel steht für einen Menschen, und die besondere Karte mit Jesus passt zu allen anderen. So wie diese eine Karte die Paare vervollständigt, so kann Jesus auch zu denen kommen, die bisher übersehen wurden, und sie in die Gemeinschaft aufnehmen. Ein einfaches Bild – und doch voller Tiefe – das den Kindern wie auch den Erwachsenen eindrücklich zeigt: Kein Mensch ist verloren, niemand wird vergessen.
Zwischendurch stimmte die ganze Gemeinde aus dem Kinderliederbuch das Lied „Komm, sag es allen weiter“ an. Fröhlich und doch voller Bedeutung trugen die Stimmen die Botschaft weiter – ein lebendiger Ausdruck gemeinsamer Freude am Glauben.
Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl
Die Vorbereitung auf das Abendmahl erfolgte durch Bezirksevangelist Peter Blum: Er lenkte den Blick der Gemeinde auf die innere Vorbereitung und die persönliche Hinwendung zu Christus.
Eine besondere und bewegende Atmosphäre entstand, als zwei junge Schwestern neben dem Altar das „Vater unser“ in Gebärdensprache mitbeteten. Sichtbar und zugleich still übersetzten ihre Hände die vertrauten Worte des Gebets. Für viele Anwesende war dies ein berührender Moment, der die Einheit der Gemeinde auf eindrucksvolle Weise unterstrich – ein Zeichen dafür, dass Gottes Botschaft alle erreicht und verbindet.
Nach der Verabschiedung nahm sich Bischof Schäfer noch viel Zeit für persönliche Gespräche beim angebotenen Sonntagskaffee.
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