Frieden ist eine gemeinsame Sehnsucht der Menschheit und verbindet über alle Religionen hinweg. Am 23. Februar 2026 versammelten sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften in der Justinuskirche in Frankfurt-Höchst, um gemeinsam für den internationalen Frieden zu beten.
Wie in den vorherigen drei Jahren luden die katholische und evangelische Gemeinde Frankfurt-Höchst weitere Religionsgemeinschaften zu einem interreligiösen Friedensgebet ein. Wortgottesdienstleiter Heinz Krull von der katholischen Kirche begrüßte die zahlreich erschienen Gläubigen herzlich.
Pfarrer Felix van Elsberg von der Evangelischen Kirchengemeinde hob in seinen Eröffnungsworten hervor, dass der Friedenswunsch unabhängig von der Namenwahl Gottes, ob Jahwe, Adonai oder Allah, in allen Menschen wohne und Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen diese Sehnsucht teilen.
Frieden geht nicht alleine
Aufgrund eines Trauerfalls konnte Imam Salah Fares nicht teilnehmen; ebenso war die jüdische Gemeinde verhindert. Es war jedoch sehr bewegend und beeindruckend, dass sich beide Religionsgemeinschaften von einem christlichen Pfarrer vertreten ließen, der stellvertretend für sie sprechen und ihre Gebete vortragen durfte. Das zeugt von Vertrauen und bekräftigt das gemeinsame Zeugnis: Frieden geht nicht allein.
Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften beteten in ihrer traditionellen Form und Sprache. Die Neuapostolische Gemeinde Frankfurt-Höchst beteiligte sich ebenfalls aktiv. Priester Bischoff bat Gott um Kraft, den Frieden in Familie, Nachbarschaft und am Arbeitsplatz zu bewahren - und darum, dass auch die Seelen im Jenseits Frieden finden mögen.
Musikalische Gestaltung
Das Interreligiöse Friedensgebet zeichnete sich durch einen Wechsel zwischen Gebet und Musik aus. Renata Roth, Chorleiterin und Pianistin der katholischen Gemeinde, und Karyna Alieksieieva von der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde gestalteten die musikalische Rahmung und trugen so maßgeblich zur feierlichen Atmosphäre bei.
Der Abend endete mit dem gemeinsamen Lied Dona nobis pacem - „Gib uns Frieden“ - und steht für den universellen Wunsch nach Harmonie, Versöhnung und gegenseitigem Respekt. Der Abend verdeutlichte eindrucksvoll, dass Frieden über alle Religionen hinweg möglich ist.
Die gesammelten Spenden unterstützen die Beschaffung medizinischer Hilfsgüter für die Ukraine und kommen Ärzte ohne Grenzen zugute.
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