50 Jahre Seite an Seite – ein Jubiläum, das nicht nur innehalten lässt, sondern vor allem zum Danken einlädt. An diesem sonnigen Frühlingssonntag, am 26. April 2026, spendete der Gemeindevorsteher, Priester Daniel Schütrumpf, Geschwistern Sig im Gottesdienst den Segen zu ihrem goldenen Hochzeitsjubiläum.
Dem Gottesdienst lag ein Bibelwort aus Petrus 3,13: „Und wer ist's, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?“
Priester Schütrumpf ermunterte in seiner Predigt dazu, Begegnungen aktiv im Sinne Jesu zu gestalten. Nicht gleich aufbrausen, wenn man sich angegriffen oder unrecht behandelt fühle. Vergebung üben, nicht nur im Gottesdienst vor der Sündenvergebung, sondern im Alltag ganz bewusst den unteren Weg gehen. Gelegenheiten schaffen, um Gutes zu tun und mehr von dem erzählen, was uns Jesus lehrt, das bedeute „dem Guten nacheifern“. Man möge das Gute sehen, tun und fest ins Herz einbauen und damit das Leben aktiv gestalten.
Segen
Im Hinblick auf die Segensspendung griff der Vorsteher Gedanken von Apostel Kisselbach aus dem diesjährigen Konfirmationsgottesdienst auf. Dieser verglich Segen unter anderem mit einem nagelneuen, aktuellen Handy. Da sei der Empfang optimal, die Verbindung wieder perfekt. So stärke ein neuer Segen auch die Verbindung zu Gott in besonderem Maß. Segen könne auch sein, wie der wunderbare Duft aus einer Bäckerei. Ein solcher Duft hafte einem noch lange an und man trage ihn ganz automatisch auch in seine Umgebung.
Nach einem weiteren Predigtbeitrag eines Diakons und der Feier des Heiligen Abendmahls leitete der Gemeindechor die Ansprache zur Segenshandlung mit dem Lied „Still und demutsvoll geborgen“ ein, das sich das Jubelpaar gewünscht hatte.
Goldene Hochzeit
Priester Schütrumpf stellte heraus, dass bei allem, was das Goldhochzeitspaar in den letzten 50 Jahren gemeinsam erlebt habe, am Ende eine große Dankbarkeit stehe, die bei Beiden zu einer tiefen Zufriedenheit geführt habe. Dankbarkeit, dass man einander gefunden habe und dank göttlicher Begleitung und Führung bis heute beieinanderbleiben konnte. Zur Grünen Hochzeit bekamen Geschwister Sig ein vierblättriges Kleeblatt mit den Gedanken „Geben“ – „Vergeben“ – „Nicht Aufgeben“ – „Nachgeben“. Dass diese Leitgedanken nicht nur Wünsche blieben, sondern vom Jubelpaar über ein halbes Jahrhundert hinweg im Alltag beherzigt und in die Tat umgesetzt wurden, bezeichnete der Priester als wertvolles Vorbild für die gesamte Gemeinde.
Um den Kindern die Zeitspanne von 50 Jahren greifbar zu machen, summierte er das Alter der Kinder aus der ersten Reihe auf – dies beeindruckte sichtlich. Das Textwort des heutigen Gottesdienstes passe so wunderbar zur Segenshandlung, dass der Vorsteher es dem Goldpaar mitgab.
Das Gemeindegremium hatte noch ein Geschenk der ganzen Gemeinde und Blumen vorbereitet und die Kinder eine eigene Glückwunschkarte gestaltet. Mit freudigen Glückwünschen verabschiedete sich die Festgemeinde in einen strahlenden Sonntag.
27. April 2026
Text:
Regina Hoffmann
Fotos:
Regina Hoffmann,
Hans-Jürgen Wohlfarth
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