Der Vorsteher der Gemeinde Bad Vilbel, Hirte Vierneusel, begann den Gottesdienst am 29. April 2018 mit einer ganz persönlichen Ansprache an die beiden diesjährigen Konfirmanden und rückte sie in den Mittelpunkt seiner Predigt. Als Predigtgrundlage diente – wie in allen Gemeinden mit Konfirmation - das Bibelwort aus dem Epheserbrief 5, 1: „So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder.“
Liebe und Nachfolge – daraus wird gelebter Glaube
Den Konfirmanden wurde in der Predigt verdeutlicht, dass Gott sie immer lieb behalten wird – selbst wenn sie einmal einen großen Fehler gemacht haben. Wie in dem Gleichnis vom verlorenen Sohn erwartet Gott einen jeden von uns immer wieder neu, aber es ist erforderlich seine Nähe zu suchen und nach seinem Willen zu fragen. Jesu nachzufolgen bedeute auch vor allem, ihn zu lieben.
Nähe zu Gott findet man im Gebet und am Altar Gottes. Manchmal muss man sicher ganz genau hinhören und sich besonders verbinden um die Antworten Gottes zu verspüren. Auch bekommt man nicht immer sofort eine Antwort, aber Gottes Nähe ist immer vorhanden. "Wenn man dem Wesen Jesu nachstrebt, wird es gelingen im Leben die richtigen Entscheidungen zu treffen", so empfahl der Vorsteher. Nachfolge Jesu führe auch dazu, die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln und zu stärken.
Vergebungsbereitschaft und die Suche nach Gemeinschaft sind ganz wesentliche Elemente, die Jesus vorgelebt hat. Dazu verwies der Vorsteher auf die Empfehlung von Apostel Paulus in Epheser 4,32 „Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, ...“ . Der Hirte wünschte den Konfirmanden, dass es ihnen immer wieder gelingen möge sich an diesem Vorbild auszurichten und auch in der Gemeinde seien die Türen für alle Fragen des Glaubens immer offen. Er ermutigte die angehenden Jugendlichen ihre eigenen Gedanken und Ideen als neue Generation ins Gemeindeleben einzubringen.
Nach einer weiteren Predigtzugabe las der Hirte den Brief von Stammapostel Jean-Luc Schneider an die diesjährigen neuapostolischen Konfirmanden vor und bat sie vor dem Altar um ihr „Ja“-Wort und das Gelübde. Danach segnete er sie. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und Gebet endete der Gottesdienst mit dem Schlusssegen.
Im Anschluss an die Gratulation der Gäste und Gemeindemitglieder gab es bei einem großen Buffet noch Gelegenheit für persönliche Gespräche und Gemeinschaft.
29. April 2018
Text:
Regina Hoffmann
Fotos:
Regina Hoffmann
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