Dem Gottesdienst zur Konfirmation am 19. Mai 2019 lag ein Bibelwort aus Lukas 6,45 zugrunde: „Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über."
Hirte Vierneusel richtete sich an die beiden Konfirmandinnen der Gemeinde. Aus Kindern werden mündige, eigenverantwortliche Christen. Beide seien aufgefordert mitzugestalten und sich aktiv zu beteiligen. Doch auch die Gemeinde solle unterstützen, denn Gemeindeleben sei ein Geben und Nehmen.
Wie wird man ein guter Mensch?
Jeder, der nach Gott fragt und sich bemüht seinen Willen zu tun, wird ein guter Mensch. Es ist daher wichtig, was in den Menschen hinein gelegt wird.
Gutes wurde von den Eltern und den Lehrern in die Konfirmandinnen hineingelegt. Sie dienen als Vorbild, helfen mit gutem Rat und zeigen Geduld. Gott hat die Taufe mit Wasser und Geist, das Heilige Abendmahl, die Heilige Schrift mit Jesus als Vorbild und den Heiligen Geist in uns hineingelegt. Damit greifen die Konfirmandinnen auf einen großen Schatz zurück, der ihnen Orientierung auf dem Weg zu einem guten Menschen gibt.
Den Schatz bewahren und weitergeben
Gott sorgt für die Konfirmandinnen und gibt ihnen Sicherheit. Daher ist es wichtig Vertrauen in Gott zu haben und die Gemeinschaft mit ihm zu pflegen. Der Hirte wünschte den Konfirmandinnen Gotterleben. Gleichzeitig besteht der Anspruch den Schatz zu mehren und weiterzugeben. Ein Segen für Andere und die Gemeinde sein, das sei das Ziel.
Der Jugendleiter fragte in seinem Mitdienen: „Wo halten wir uns auf, wenn es darum geht ein guter Mensch zu sein?“ und „Was ist besser als ein Umfeld, welches durch Liebe geprägt ist?“ Wir haben Potenzial in uns! Selbst wenn wir zweifeln, es liegt an jedem Einzelnen, ob wir bei Gott bleiben oder uns ein anderes Umfeld suchen.
Nach Verlesen des Konfirmandenbriefes stellte Hirte Vierneusel in der persönlichen Ansprache an die Konfirmandinnen das Gemeindeleben in den Vordergrund. Im Natürlichen halte man sich von gefährlichen Orten fern. In der Gemeinde sei jedoch immer ein Platz. Allerdings sei Gemeindeleben auch mit Verantwortung verbunden. Man solle sich mit seinen Gaben und seiner Persönlichkeit einbringen.
Hirte Vierneusel mit Konfirmandinnen
27. Mai 2019
Text:
Kristin Iaquinta
Fotos:
Nadine Axt
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