Am 25. Juni 2023 empfingen Petra und Peter Trottnow den Segen zu Ihrer Rubinhochzeit durch den Hirten, den Vorsteher der Gemeinde. Petra ist seit vielen Jahren in der Vorsonntagsschule und der Sonntagsschule tätig. Aus diesem Grund haben die Kinder der Gemeinde ein großes Herz gebastelt, das sie dann den beiden im Anschluss an den Gottesdienst überreicht haben.
Da einen Sonntag später der Gottesdienst für Entschlafene stattfinden wird, war ein Schwerpunkt an diesem Sonntagmorgen die Vorbereitung auf diesen Tag und die Verbindung mit den Seelen aus der Ewigkeit. Auch das Jubelpaar hat schon einige Lieben aus Ihrer engsten Umgebung in die Ewigkeit abgeben müssen, wobei alle an diesem Morgen die Gewissheit hatten, dass auch diese als unsichtbare Teilnehmer Teil der Festgemeinde waren.
Zu Beginn des Gottesdienstes ging der Gemeindevorsteher auf das Eingangslied „Ich bete an die Macht der Liebe“ ein. Petra und Peter hatten sich zu ihrem 40-jährigen Ehejubiläum auch ein Lied vom Chor gewünscht, das dann vor der Segensspendung gesungen wurde. Dort heißt es „Herr, weil mich festhält deine starke Hand, vertrau ich still“. Da die beiden Hand in Hand vor dem Altar standen, ging der Vorsteher auf dieses Bild und das Lied ein. Er stellte den beiden das Zeugnis aus, dass sie ihr Vertrauen immer in den Herrn gesetzt haben. Gott halte sie dafür an seiner starken Hand, stütze sie, führe, trage und leite sie. Aber natürlich hätten sie sich in so mancher Situationen auch als Partner und Partnerin, gegenseitig gestützt und einander getragen. Als Bibelwort für die Rubinhochzeit las der Vorsteher das Wort aus 5. Mose 2,7 vor, wo es unter anderem heißt: „Denn der Herr dein Gott hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände ... Vierzig Jahre ist der Herr dein Gott , bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt.“
Der Vorsteher ging dabei ganz besonders auf das ein, was die Beiden so sehr auszeichnet. Immer wieder seien sie bei allen Aktivitäten in der Gemeinde an vorderster Stelle, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Peter unter anderem in seiner langjährigen Tätigkeit als Priester, Petra als Vorsonntagsschullehrerin. Er sagte dabei scherzhaft, eigentlich könne er nicht alles aufzählen, wo sie tätig seien. Es sei wahrscheinlich einfacher und schneller erledigt, die Dinge aufzuzählen, wo sie nicht beteiligt waren. Immer waren sie bemüht, alles dafür zu tun, eine Wohlfühl-Atmosphäre in der Gemeinde zu schaffen. Ähnlich wie Rebecca in der Heiligen Schrift, die mehr getan habe als erwartet. So würden die Beiden – als Team – auch immer mitwirken. Der Bindungsfaktor in ihrer Ehe sei an erster Stelle die gegenseitige Liebe, aber auch die gemeinsamen Aufgaben, in denen sie sich gegenseitig ergänzten. Nicht jeder Wunsch habe sich dabei im Leben erfüllt, aber Gott habe nie einen Mangel entstehen lassen.
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