Am Sonntag, dem 1. September, feierte die Neuapostolische Kirchengemeinde Bad Homburg ihren ersten Gottesdienst nach Beginn des neuen Schuljahres als „Gemeindesonntag“. Wie an jedem ersten Sonntag im Monat richtete sich ein Teil der Predigt speziell an die Kinder der Gemeinde. Doch diesmal standen die Jüngsten ganz besonders im Mittelpunkt. Es wurde betont, dass alle – ob jung oder alt – als Kinder Gottes geliebt und von seiner Nähe und Fürsorge getragen sind. In jedem Gottesdienst möchte Gott die Menschen besuchen und ihnen seine Liebe und Gegenwart schenken.
Der Gottesdienst begann mit einer herzlichen Begrüßung und dem Bibelwort aus 1. Mose 3,8: „Und sie hörten Gott den Herrn, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des Herrn zwischen den Bäumen im Garten.“ Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Gemeindeorchester, das für eine feierliche Atmosphäre sorgte.
Visuelle Unterstützung der Predigt
Besonders eindrucksvoll war die anschauliche Darstellung der biblischen Geschichte von Adam und Eva im Paradies, die in Zusammenarbeit mit den Kindern präsentiert wurde. Vor dem Altar war ein liebevoll gestalteter Garten Eden aufgebaut, in dem verschiedene Tiere und die Hauptfiguren der Geschichte zu sehen waren. Diese lebendige Darstellung verdeutlichte eindrucksvoll, wie nahe Gott den Menschen war – so nah, dass er mit ihnen spazieren ging und sich mit ihnen unterhielt.
Orientierung und Leitplanken
Ein zentrales Thema der Predigt war die Bedeutung der göttlichen Regeln und Gebote. Diese wurden nicht als Einschränkung, sondern als Schutz, Orientierung und Halt für die Menschen erklärt. Die Geschichte von der Schlange, die die ersten Menschen verführte, und die daraus resultierenden Folgen verdeutlichten den Gottesdienstbesuchern auf anschauliche Weise, wie wichtig es ist, auf Gott zu hören und seinen Geboten zu folgen.
Gottes Nähe in unserer Zeit
Die Predigt beschränkte sich nicht nur auf einen Blick in die Vergangenheit, sondern betonte auch die Nähe Gottes in Jesus Christus und seine Gegenwart in der heutigen Zeit. Durch den Glauben an Jesus Christus könne jeder auch heute im Evangelium und in den Sakramenten erfahren, dass Gott den Menschen in Liebe zugewandt ist.
Hoffnung auf die ewige Gemeinschaft mit Gott
Mit dem Bibelwort aus Offenbarung 21,1-3, „Siehe, die Wohnung Gottes ist bei den Menschen!“ stand die Hoffnung auf die ewige Gemeinschaft mit Gott im Mittelpunkt. Diese Verheißung, so betonte der Priester, solle alle Gläubigen mit Zuversicht und Freude erfüllen.
Ausklang mit Imbiss
Nach dem Gottesdienst lud ein gemeinsamer Imbiss zum Austausch und Beisammensein ein. Es war ein Sonntagvormittag voller Impulse und Begegnungen, der die Gemeinde als aktive, vielfältige und attraktive Gemeinschaft für Jung und Alt erlebbar machte.
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