Am 25. Dezember 2025 feierten über 110 Gottesdienstbesucher in der Neuapostolischen Kirche Frankfurt-Höchst den Weihnachtsgottesdienst. Im Anschluss durften sich alle Kinder wieder über ein persönliches Geschenk freuen.
Den Weihnachtsgottesdienst feierten in diesem Jahr der Bezirksvorsteher Hirte Christopher Groß mit den Gläubigen in Frankfurt-Höchst. Grundlage der Predigt war das Wort aus der Bibel aus Philipper 2,5-7 „Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.“
Zu Beginn des Gottesdienstes las eine Glaubensschwester die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium (Lukas 2,1-14) vor, das die Geburt Jesu in Bethlehem unter Kaiser Augustus sowie die Engelbotschaft an die Hirten von Frieden und Gottes Wohlgefallen erzählt.
Hirte Groß stellte die Liebe Gottes in den Mittelpunkt seiner Predigt, die sich auch durch die Menschwerdung seines Sohnes zeigt. Aus Liebe zum Menschen verzichtete Jesus auf seine Herrlichkeit; sein Opfer eröffnet bis heute den Weg zurück zu Gott. Gläubige seien aufgerufen, ihre Liebe zu Gott durch Dienst und gute Taten sichtbar zu machen.
Kindgerechte Predigtbeiträge
Für weitere Predigtbeiträge wurden der Gemeindevorsteher und sein Vertreter an den Altar gerufen. Beide wandten sich besonders an die Kinder. Priester Rother regte die Kinder an, sich einen „Retter der Welt“ vorzustellen - groß, stark und mächtig. Auch die Menschen zur damaligen Zeit, die auf den prophezeiten Messias warteten, hatten eine Vorstellung davon, wie Jesus sie retten sollte. Sie glaubten, dass Jesus sie von der Unterdrückung durch die Römer befreien würde. Aber Jesus kam in die Welt, um sie von der Sünde zu retten und sie zurück zu Gott zu führen.
Priester Bischoff malte den Kindern gedanklich ein Bild von einem Schloss, in dem sie alles haben, und bekommen, was sie sich vorstellen könnten. Er fragte die Kinder, ob sie diese Herrlichkeit verlassen würden, um sie mit denen zu teilen, die sie lieben, da jene sonst nicht in dieses Schloss hineinkämen. Ein Kind antwortete überraschend ehrlich: „Nein“. Der Vorsteher zog eine Parallele zu Jesus: Jesus verließ aus Liebe zu uns Menschen die Herrlichkeit, um uns zu Gott zu führen, damit wir auf ewig mit ihm zusammen sein können.
Nach dem Schlusssegen endete der Gottesdienst mit dem Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“, gesungen und musiziert mit der gesamten Gemeinde.
Bescherung unter dem Weihnachtsbaum
Auch in diesem Jahr lag für jedes Kind ein individuelles Geschenk unter dem Weihnachtsbaum. Doch bevor die Bescherung stattfand, trug der Gemeindekinderchor noch ein Weihnachtslied mit Klavierbegleitung vor. Anschließend wurden die liebevoll verpackten Päckchen verteilt. Traditionell startete das große Auspacken erst, als alle Kinder ein Geschenk in den Händen hielten. Die Freude der Kinder breitete sich im Raum aus, und jeder freute sich mit ihnen.
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