Der Gottesdienst am Sonntag, den 22. Februar 2026 in Friedberg, in dem auch das Sakrament der Heiligen Wassertaufe gespendet wurde, stand unter dem Bibelwort aus Lukas 15, 5+6: „Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.“ Dieses Wort zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Gottesdienst.
Zu Beginn wurde das Lied „Gott ist die Liebe“ (Gesangbuch 234) vom Kinderchor, Chor und Piano vorgetragen, bevor die Gemeinde die letzte Strophe gemeinsam sang und so die spürbare Gemeinschaft untereinander zum Ausdruck brachte. Der Dienstleiter, Pr. Fürst, begann seine Predigt mit einer Entschuldigung und erklärte zugleich, dass er die Gottesdienstteilnehmer im weiteren Verlauf als „Schafe“ bezeichnen werde – ein Bild, das Jesus selbst gebrauchte, als er sich den Sündern zuwandte und das Gleichnis vom verlorenen Schaf erzählte.
Der gute Hirte sucht und sammelt
Dabei wurde deutlich: Wenn wir ehrlich sind, gleichen wir alle diesen Schafen, die sich immer wieder von der Gemeinschaft mit Gott entfernen. Seit dem Sündenfall ist Jesus Christus auf der Suche nach jedem Einzelnen, sammelt seine Herde und geht allen nach – unabhängig von Zeit oder Lebensumständen. Viele Menschen versuchen, ihr Leben zu füllen, und doch bleibt oft eine Sehnsucht, die auf ihn hinweist. Gott hat einst verheißen, einen Retter zu senden, und in Jesus Christus hat sich dieses Versprechen erfüllt, der nun seine Herde sammelt – ohne Zwang, denn der freie Wille bleibt jedem Menschen gegeben.
Zugleich wurde hervorgehoben, wie sehr die „Schafe“ den Schutz des Hirten brauchen, da sie sich selbst nicht verteidigen können. Auch im geistlichen Leben ist es daher wichtig, Teil der Herde zu sein und auf die Stimme des Hirten zu hören, der in Liebe führt und in seine Nähe ruft. Diese Nähe schenkt er jedem, der ihm vertraut und die Sakramente empfängt.
Verantwortung und gelebte Gemeinschaft
Ein weiterer Gedanke galt der Verantwortung: So wie ein Säugling noch nicht selbst entscheiden kann und die Eltern für ihn sorgen, sind auch wir aufgerufen, in der Gemeinde Verantwortung füreinander zu übernehmen und einander zu helfen. In der Vorbereitung auf den Entschlafenengottesdienst wurde zudem dazu ermutigt, für alle Seelen einzutreten – auch für jene, die uns vielleicht fernstanden, denn die Liebe Jesu Christi gilt ausnahmslos allen.
Taufe und Abschluss in Dankbarkeit
Ein besonderer Höhepunkt war die Taufe des Kindes Julius, die vom Kinderchor mit dem Lied „Wie groß ist Gottes Liebe“ eingeleitet wurde. Nach einer persönlichen Ansprache und einem Wort aus der Heiligen Schrift wurde die Taufhandlung vollzogen. Anschließend feierte die Gemeinde gemeinsam das Heilige Abendmahl, bevor der Gottesdienst nach Gebet und Segen mit dem Lied „Nun danket alle Gott“ (Gesangbuch 256a), begleitet von Orchester und Orgel, seinen würdigen Abschluss fand.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
