„Ich bete an die Macht der Liebe“ – diese Worte sang die Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes am 12. November in Friedberg. Das passte ganz gut, denn in diesem Gottesdienst sollte ein Paar den Segen zur Silbernen Hochzeit empfangen.
„Ich bete an die Macht der Liebe“ – diese Worte sang die Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes am 12. November in Friedberg. Das passte ganz gut, denn in diesem Gottesdienst sollte ein Paar den Segen zur Silbernen Hochzeit empfangen.
Der Herr kommt
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Offenbarung 22,17: „Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“
Bezirksevangelist Klaus Heubach begann den Gottesdienst mit ausdrücklichen Willkommensgrüßen und bedankte sich auch für den schönen Blumenschmuck, der aus weißen und roten Rosen bestand. Er nahm dieses Bild zum Anlass, dass man daraus schließen könne, wir seien im Gottesdienst durch die Teilnahme der Entschlafenen nicht alleine. Eine Farbe stehe für das Diesseits, die andere für die jenseitige Welt. Jesus Christus hat Erlösung auch für die Seelen ermöglicht.
Als Erwiderung zum Bibelwort gab der Bezirksevangelist den Ausspruch „Der Herr kommt!“ als Gedanken in den Gottesdienst. Er beschrieb die Begebenheit, als Johannes auf Patmos (Griechenland) die Offenbarung erlebte. Aus dem Wort erschließe sich der Auftrag, auch für uns heute, sich an das Wort zu halten und nachzufolgen.
Die Liebe Gottes ist groß
Als weiteren Gedanken nannte der Bezirksevangelist den Ausspruch des Herrn in der Offenbarung „Ich bin das A und das O“. Gott mache, was er will, weil er allmächtig ist. Die Gläubigen seien erwählt und haben die Krone der Gotteskindschaft empfangen, die sie festhalten. „Der Herr ist lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
Vor allem in der Anfangszeit einer Beziehung würden sich Paare oft große Nähe wünschen. Man will den Anderen wahrscheinlich am liebsten atmen hören. So soll es auch in Hinblick auf den Tag des Herrn gehen, sagte der Bezirksevangelist. „Wir wollen die Nähe danach suchen, stets wach sein und in der ersten Liebe bleiben.“
Der Bräutigam sei nur kurz beim Vater, er komme bald und hole die Braut heim – auch wenn das einem sehr lange vorkommt. Auch der Geist spreche: Komm! Das mag eine Zuversicht sein, dass man sich nicht vor dem Wiederkommen des Herrn fürchten muss.
Gott ist ein verlässlicher Partner
Dieser Sonntag sei für alle ein besonderer Tag, sagte Priester Jost in seinem Mitdienen. Natürlich freuen sich alle über das Jubiläum des Paares. Aber auch die Verbindung zur Ewigkeit sei in diesem Gottesdienst spürbar.
In einer Beziehung laufe es nicht immer nur gut, es gebe auch traurige Tage. Dann sei der Partner für einen da. So ist es auch beim Herrn. Er stützt uns in schweren Zeiten und auf ihn können wir uns verlassen.
Segen zur Silbernen Hochzeit
Nun sei das Silberpaar im Mittelpunkt, sagte der Bezirksevangelist und betonte noch einmal, dass sie sich alle Lieder gewünscht hatten. Er ging noch einmal auf das Lied: „Siehe, ich stehe vor deiner Tür“ ein, bevor er auf die Familien des Paares einging. Da seien auch Schicksalsschläge dabei gewesen. Der Bezirksevangelist berichtete, wie die beiden sich kennengelernt haben und dass sie gerne zum Eishockey gehen. Er stellte noch einmal die Größe des Segens heraus, den der himmlische Vater in der Handlung spende.
Als Wort gab Bezirksevangelist Heubach dem Brautpaar Sirach 34, 15 mit: „Wohl dem, der den Herrn fürchtet!“ Danach spendete er den Segen zur Silbernen Hochzeit.
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