Am dritten Adventssonntag feierte die Neuapostolische Kirche Kelkheim einen besonderen Gottesdienst: Die Gemeinde durfte den neu ernannten Bischof Matthias Schäfer begrüßen. Neben den Kelkheimer Geschwistern nahmen auch Glaubensgeschwister aus Schwalbach sowie die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Bezirks Frankfurt teil.
Musikalisch eröffnete der Chor den Gottesdienst mit dem Lied „Machet die Tore weit“. Diesen Gedanken griff der Bischof in seiner Predigt auf und rief dazu auf, das eigene Herz weit zu machen für den „König der Ehre“. Er erklärte, der „König der Ehre“ sei ein Hinweis für uns darauf, dass Gott etwas Bedeutsames, etwas Gewichtiges sei. Gott sei derjenige, der den Unterschied ausmache, wenn es um unser Seelenheil gehe.
Mehr Jesus in mir!
Grundlage für die Predigt sei ein Bibelwort aus Johannes 3,30 gewesen: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“ Bischof Schäfer führte aus, das Wort „er muss wachsen“ sei eine Aufforderung an uns, Jesus in uns wachsen zu lassen. Es sei unser Ziel, so zu leben und zu handeln, wie er es uns vorgelebt habe. Jesus in sich wachsen zu lassen bedeute, die Hoffnung auf seine Wiederkunft im Herzen zu tragen; es bedeute aber auch, sich selbst zurückzunehmen und auf Gott zu vertrauen.
Mehr Jesus in mir bedeute, den Nächsten so zu sehen, wie Jesus ihn sehe, ihn nicht zu verurteilen, sondern ihm in Liebe zu begegnen. Schließlich bedeute mehr Jesus in mir auch, sich die Frage zu stellen, was man für seinen Nächsten tun könne, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
Auch die mitdienenden Amtsträger griffen diesen Gedanken auf. Hirte Christopher Groß erinnerte daran, Jesu Worte lüden zur Selbstprüfung ein und wahre Größe liege in der Demut. Priester Nicola Krieg betonte, Gemeinschaft sei wichtiger als Egoismus, und schilderte ein persönliches Erlebnis, das gezeigt habe, wie Jesus helfen könne, langjährige Trennungen zu überwinden.
Nutella-Brötchen – mit oder ohne Butter?
Im Anschluss an den Gottesdienst hatte die Gemeinde die Gelegenheit, den neuen Bischof in einem Interview näher kennenzulernen. Mitglieder der Gemeinde von jung bis alt sowie die Konfirmanden des Bezirks Frankfurt hatten dafür einen bunten Blumenstrauß an Fragen zusammengestellt.
Dabei erfuhren die Geschwister unter anderem, dass der Bischof einen Hund besitzt, obwohl er auch Katzen mag, gern Urlaub in Frankreich macht – auch ohne Französisch zu sprechen – und wie er sein Nutella-Brötchen am liebsten isst. Außerdem sprach er darüber, welche drei Dinge er auf eine einsame Insel mitnehmen würde und wie und wo er Gott besonders erlebt habe. Als seinen Lieblingsbibelvers nannte er „Befiehl dem Herrn deine Wege“ – ein Vers, der den Gottesdienst treffend zusammenfasste: Gott zu vertrauen, denn er macht es gut!
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
