Am Mittwochabend, den 17. September 2025, versammelten sich die Gläubigen der Kirchengemeinden Friedberg und Bad Nauheim zu einem Gottesdienst mit Apostel Gert Opdenplatz in der Kirche in Friedberg. Im Hinblick auf den anstehenden Internationalen Tag des Friedens am 21. September erläuterte Apostel Opdenplatz in seiner Predigt, was Christen zum Frieden beitragen können.
Als Grundlage der Predigt hatte Apostel Opdenplatz 1. Mose 13,8 ausgewählt: „Da sprach Abram zu Lot: Es soll kein Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder.“ Der Apostel leitete aus dem Bibelwort zwei zentrale Aspekte ab, die in Kirche und Gesellschaft zu Unfrieden führen. Zum einen die starke Fokussierung der Menschen auf materielle Dinge. Dieser Fokus führe zu Neid und Missgunst.
Zum anderen sprach Apostel Opdenplatz vom „Beziehungsgeflecht“, in dem sich viele Menschen zwangsläufig befinden. Persönlich schaffe man es vielleicht noch, den Frieden zu bewahren, doch durch die Einflüsse und Meinungen der uns umgebenden Menschen werde es manchmal sehr schwierig, unvoreingenommen und friedfertig zu sein.
Praktische Tipps für den Frieden
Apostel Opdenplatz empfahl den Gottesdienstbesuchern, eigene Meinungen hintenanzustellen, dem Nächsten seinen Erfolg zu gönnen, mitfühlend mit solchen zu sein, die in Leid sind sowie bewusst auf Distanz zu gehen, wenn man merke, dass Frieden in einer Situation nicht möglich sei. „Wenn jeder Einzelne einen kleinen Teil zum Frieden beiträgt, dann kann das in der Gesamtheit eine positive Auswirkung haben“, resümierte der Apostel.
Bezirksvorsteher Christopher Groß vertiefte in seinem Predigtbeitrag die Gedanken des Apostels. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls endete der Gottesdienst mit Gebet und Segen. Umrahmt wurde dieser musikalisch vom Gemeindechor und -orchester.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten die Gläubigen die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. In den unteren Räumen der Kirche standen dafür Getränke und kleine Snacks bereit.
Der Internationale Tag des Friedens
1981 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Einführung des Internationalen Friedenstages, der seit 2001 jährlich am 21. September begangen wird. 2004 rief der Ökumenische Rat der Kirchen dazu auf, sich für den Frieden einzusetzen – ein Appell, dem sich auch die Neuapostolische Kirche anschließt.
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